Piratenpartei fordert Flüchtlingsheim statt Hotel am Groner Tor

Von der Piratenpartei in Frage gestellt: Der geplante Hotel- und Sparkassenkomplex am Groner Tor in Göttingen. Die Partei will, dass dort vorübergehend Flüchtlinge unterkommen. Foto: nh

Göttingen. Die Piratenpartei im Landkreis Göttingen hat vorgeschlagen, statt des geplanten Hotel- und Sparkassenkomplexes vorübergehend ein Flüchtlingswohnheim am Groner Tor in Göttingen zu errichten.

Nach eigenen Angaben bereiten die Piraten derzeit einen Antrag an den Göttinger Stadtrat vor. Der schnelle Bau von Flüchtlingsunterkünften in allen Stadtvierteln habe angesichts der dramatischen Herausforderungen im Zuge der zunehmenden Zuweisungen eine höhere Priorität als der Bau eines Hotels oder eines Sparkassenverwaltungsgebäudes.

Das Gelände am Groner Tor könne mit einem Wohnheim in Modulbauweise nach dem Modell Zietenterrassen sehr schnell bebaut werden. Sollte es in einigen Jahren nicht mehr gebraucht werden, ließe es sich wieder abbauen, um dann den geplanten Hotel- und Sparkassenkomplex auf dem Grundstück zu errichten.

2016 soll nach Angaben des Sozialdezernats die Zahl der Flüchtlinge in Göttingen von derzeit unter 1000 auf 2800 steigen. Piraten-Ratsmitglied Meinhart Ramaswamy: „Wir sind strikt dagegen, Sporthallen zu belegen, wenn hier in vergleichsweise kurzer Zeit funktionsfähiger Wohnraum geschaffen werden kann.“

Liebe Nutzer, anders als die meisten Artikel auf HNA.de können Sie diesen Text nicht kommentieren. Leider erreichen uns zum Thema Flüchtlinge so viele unangemessene und beleidigende Beiträge, dass eine gewissenhafte Moderation nach den Regeln unserer Netiquette kaum mehr möglich ist. Deshalb können Sie nur ausgewählte Artikel zu diesem Thema kommentieren. Wir bitten um Verständnis.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.