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Nach Messerstichen? Polizei fasst Gesuchten im Tulpenweg

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Von: Thomas Kopietz

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Polizeiautos und Rettungsfahrzeuge stehen vor dem Problem-Wohnblock im Hagenweg 20 in der Göttinger Weststadt.  
Einsatz im Problem-Wohnblock: In der Weststadt, im Hagenweg 20, wurde ein Mann vermutlich von einem anderen mit einer Stichwaffe verletzt.   © Stefan Rampfel

Ein Großeinsatz der Göttinger Polizei sorgte am Freitag, 28. Oktober, gegen Abend, in der Weststadt für Aufsehen.

Göttingen - Ein – wie sich später herausstellte – polizeilich gesuchter Mann hatte in dem Problem-Wohnblock Hagenweg 20 vermutlich einen Bewohner mit einem spitzen Gegenstand verletzt. Das Opfer kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik.

Die Polizeibeamten rückten gegen 19.10 Uhr an: Im Wohnkomplex Hagenweg 20 war ein 59 Jahre alter Hausbewohner nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen in seinem Apartment von einem anderen, 49 Jahre alten Bewohner des Hauses „mit einem unbekannten scharfen Gegenstand am Arm verletzt worden“, berichtete eine Polizeisprecherin auf Anfrage unserer Zeitung am Samstag.

Verletzter kam sofort in die Uni-Klinik

Für den Verletzten wurde sofort ein Rettungswagen gerufen, der ihn in die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zur Behandlung brachte.

Der mutmaßliche Täter entfernte sich nach dem Vorfall in unbekannte Richtung. Einsatzkräfte suchten anschließend zunächst das komplette Mehrfamilienhaus nach dem Geflüchteten ab – ohne Erfolg.

Fahndung nach vermutlichem Täter lief schnell an

Gegen 20.05 Uhr konnte der 49-Jährige dann im Rahmen der nach ihm eingeleiteten Fahndung im nicht weit entfernten Tulpenweg von Beamten ergriffen werden. Er wurde zur Dienststelle gebracht.

Vermutlicher Täter: Von der Polizeiwache in die JVA Rosdorf

Dort war aber für ihn noch nicht Endstation: Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Göttinger zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde deshalb nach Anschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf gebracht.

Über die Hintergründe der Tat konnte die Polizeisprecherin am Samstagmittag nichts sagten. (Thomas Kopietz)

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