Freitag wurden Sparkasse und Lidl überfallen

Polizei: Kein Zusammenhang zwischen Raubüberfällen

Göttingen. Die Polizei in Göttingen hat keine Anhaltspunkte dafür, dass es zwischen den beiden bewaffneten Raubüberfällen am Freitag einen Täter-Zusammenhang gibt. „Darauf deutet bisher nichts hin“, sagte die Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen, Jasmin Kaatz, am Sonntag auf HNA-Anfrage.

Zunächst hatte ein Mann am Freitagmittag eine Sparkassen-Filiale in der Königsberger Straße in der Nähe der Innenstadt mit gezogener Waffe überfallen und war ohne Beute geflüchtet. Gegen 21 Uhr ereignete sich dann ein weiterer Raubüberfall: In der Industriestraße in Grone hatte ein nicht maskierter Mann eine Angestellte in einem Lidl-Supermarkt mit einer Waffe bedroht und zur Herausgabe des vorhandenen Geldes gezwungen. Mit der Beute flüchtete der Täter anschließend in unbekannte Richtung. Die Frau blieb unverletzt. Der Räuber im Lidl-Markt wird von der Polizei wie folgt beschrieben: Etwa 40 bis 45 Jahre alt, 180 bis 185 Zentimeter groß, normale Statur mit leichtem Bauchansatz. Er sprach Deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent und war bekleidet mit einer blauen Jeans, heller Jacke, schwarzen Schuhen und heller Schirmmütze.

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Der Täter in der Sparkassen-Filiale war etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und 40 Jahre alt. Er hatte ein rundliches Gesicht und eine kräftige Statur. Besonders markant: Die Augenbrauen des Täter waren kaum ausgeprägt. Der Mann war mit einer Jeans, dunkler Trainingsjacke mit rot abgesetzten Streifen im Schulterbereich sowie einem auffälligem Anglerhut bekleidet. Er sprach Deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent. Hinweise für beide Fälle an die Polizei Göttingen unter Tel. 0551/491-1013. (tko)

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