Polizei: Lührig löst Kruse ab

Uwe Lührig

Göttingen/Hannover. Das Personalkarussell bei den niedersächsischen Polizeidirektionen nimmt Fahrt auf: Uwe Lührig soll neuer Präsident der Polizeidirektion Göttingen werden.

Der bisherige Behördenchef Robert Kurse wechselt an die Spitze der Polizeidirektion Lüneburg.

Dem Vorschlag von Innenminister Boris Pistorius (SPD) muss in der kommenden Woche noch das Landeskabinett zustimmen. Hintergrund für den Personalvorschlag ist die Verabschiedung des bisherigen Lüneburger Polizeipräsidenten Friedrich Niehörster, der im März 2015 im Ruhestand.

Diese Personalpläne des Innenministeriums wurden am Mittwoch bei der Landespressekonferenz in Hannover bekannt.

Robert Kruse

Die Pressestelle des Innenministeriums geht davon aus, dass der Wechsel an der Spitze der Göttinger Polizeidirektion im Laufe des Jahres erfolgt. Robert Kruse, der in der Region Lüneburg wohnt und seit 2010 an der Spitze der Göttinger Behörde steht, war der Wechsel nach Nordniedersachsen bereits vom früheren Innenminister Uwe Schünemann (CDU) zugesagt worden, hieß es am Mittwoch aus Hannover.

Robert Kruse ist seit 1977 im Polizeidienst und war vor seinem Wechsel nach Göttingen unter anderem Vizepräsident des Niedersächsischen Verfassungsschutzes. In Göttingen wurde er durch einen strikten Kurs zur personifizierten Zielscheibe zum Teil auch radikaler linker Gruppen, die immer wieder Kruses Ablösung forderten.

Der künftige Göttinger Behördenchef Uwe Lührig, Jahrgang 1957, ist seit November 2011 Polizeipräsident der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover. Vor dem Wechsel in die ZPD war Lührig Landespolizeidirektor und zugleich Referatsleiter im Landespräsidium für Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPPBK). Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Als Nachfolgerin von Lührig wird Innenminister Boris Pistorius dem Kabinett die Polizeidirektorin Christiana Berg vorschlagen. Sie leitet derzeit die Polizeiinspektion Goslar. (bsc/tko) Foto: dpa/Kopietz

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