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Tod im Baggersee bei Göttingen: Polizei spricht von „tragischem Unfall“

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Von: Thomas Kopietz

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Taucher der Feuerwehr Northeim gehen nach dem Tauchgang am Rosdorfer Baggersee (Landkreis Göttingen) zurück zum Fahrzeug.
Vermissten tot geborgen: Taucher der Feuerwehr Northeim gehen nach dem Tauchgang im Rosdorfer Kiesteich (Landkreis Göttingen) zurück zum Fahrzeug. © Stefan Rampfel

Ein junger Mann wurde am Sonntag, 26. Juni, von Tauchern tot aus einem Kiesteich in Göttingen geborgen. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.

Rosdorf – Nach dem Tod eines 25-Jährigen am vergangenen Sonntag, 26. Juni, in dem Rosdorfer Kiesteich (Landkreis Göttingen) sind die polizeilichen Ermittlungen am Dienstag, 28. Juni, beendet worden. „Aufgrund der festgestellten Gesamtumstände wird von einem tragischen Unfall ausgegangen“, teilte die Polizei am späten Nachmittag mit.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Göttingen gab den Leichnam des jungen Mannes deshalb zur Bestattung frei. Eine Obduktion hatte nicht stattgefunden.

Nach einer groß angelegten Suchaktion zu Wasser, zu Land und aus der Luft, hatten Rettungskräfte am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr aus dem Rosdorfer Kiesteich den jungen Mann tot geborgen, nachdem sie ihn leblos in 16 Meter Tiefe auf dem Grund entdeckt hatten.

Unglück im Kiesteich bei Göttingen: Hundestaffel und Rettungshubschrauber im Einsatz

Im Einsatz war eine Vielzahl angeforderter Einsatz- und Rettungskräfte, darunter die Freiwillige Feuerwehr Groß Schneen mit einem Boot, Flächensuchhunde und besagte Taucher der Kreisfeuerwehr Northeim. Beteiligt waren auch die Feuerwehren aus Stockhausen und Niedernjesa, die Rettungshundestaffel, der Rettungshubschrauber Christoph 44 mit Besatzung sowie mehrere Streifenwagen der Polizei.  

In dem Kiesteich war es schon mehrfach zu Unglücken gekommen – deshalb warnt die DLRG vor unbeaufsichtigtem Badespaß. (Thomas Kopietz)

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