Göttingen

Polizei und Staatsanwaltschaft gelingt Schlag gegen Drogenhandel

Zu sehen sind die grünen, typisch gezackten Blätter von Cannabis-Pflanzen
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Zwei illegalen Hanf-Plantagen kam die Polizei in Südniedersachsen auf die Spur. (Symbolbild)

Der Zentrale Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen ist ein Schlag gegen mutmaßliche Clanstrukturen in Hildesheim gelungen.

Hildesheim/Göttingen – Die acht Beschuldigten sollen für den bandenmäßigen Handel mit Drogen verantwortlich sein.

Der Einstieg in die Ermittlungen gelang durch die Auswertung verschlüsselter Kryptohandy-Kommunikation, heißt es in einer Pressemitteilung von Zentraler Kriminalinspektion und Staatsanwaltschaft Hildesheim.

Aus den Chat-Nachrichten ging hervor, dass die Beschuldigten Drogen (insbesondere Marihuana) im Kilobereich von Belgien nach Deutschland eingeführt und Indoor-Plantagen betrieben haben sollen. Bei den Ermittlungen arbeiteten die Beamten aus Südniedersachsen eng mit ihren belgischen Kollegen zusammen.

So hatte ein 36-jähriger Beschuldigter seit Dezember 2019 in Belgien ein Haus für den Anbau von Marihuana angemietet. Dort wurden im April 2020 mehr als 28 Kilogramm Marihuana geerntet.

Durch die Auswertung der zuvor entschlüsselten Nachrichten und intensive Observationen fanden die Ermittler szudem zwei Hanf-Plantagen im Kreis Hameln-Pyrmont, die in dieser Woche ausgehoben wurden. In zwei leerstehenden Häusern in Bad Pyrmont wurden mindestens 500 beziehungsweise mehr als 800 Hanf-Pflanzen sichergestellt,

Bei insgesamt zwölf Durchsuchungen wurden zudem 1,5 Kilogramm Marihuana, mehr als 75.000 Euro in bar sowie drei neuwertige Autos sichergestellt. (Bernd Schlegel)

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