Göttinger Polizei versteigert geklauten Weihnachtsbaum

Erlös für das Göttinger Hospiz: Die Polizei versteigert diese Nordmanntanne, die vermutlich geklaut wurde. Foto: nh

Göttingen. Die Göttinger Polizei macht nicht nur Diebe unschädlich, sondern versteigert jetzt auch noch einen Weihnachtsbaum.

Unter den Hammer kommt eine etwa 2,20 Meter große Nordmanntanne ungeklärter Herkunft. Einer Funkstreife der Polizei war vor einer Woche am frühen Montagmorgen auf dem Albanikirchhof ein 18 Jahre alter Göttinger aufgefallen, der den noch jungfräulich im Transportnetz verpackten Weihnachtsbaum auf der Schulter in Richtung Stadthalle trug. Die misstrauisch gewordenen Ordnungshüter überprüften Träger und Baum. Angeblich hatte der Heranwachsende ihn in der Roten Straße auf dem Gehweg „gefunden“. Die Beamten vermuteten jedoch einen Diebstahl oder zumindest Fundunterschlagung und stellten den Baum sicher.

Bisher konnte die Polizei die Herkunft des Baumes nicht klären. Wegen der Befürchtung, der Weihnachtsbaum könnte seiner „Bestimmung“ nicht mehr in voller Schönheit nachkommen, stimmte die Staatsanwaltschaft Göttingen zu, das Diebesgutes für „einen guten Zweck“ zu verwerten.

Die Nordmanntanne wird jetzt zugunsten des „Göttinger Hospiz an der Lutter“ versteigert. Das Mindesgebot beträgt 25 Euro. Gebote werden ab sofort bis Donnerstagnachmittag bei der Pressestelle der Polizeiinspektion Göttingen per Mail (pressestelle@pi-goe.polizei.niedersachsen.de) oder von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0551/491-2017 oder -2032 erbeten. (p)

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