Täter bieten vermeintliche Schnäppchen an

Polizei warnt vor Internet-Betrügern

Göttingen. Die Internet-Spezialisten der Polizei Göttingen sind einem Betrüger-Netzwerk auf die Spur gekommen und warnen Internet-Nutzer davor, den mutmaßlichen Kriminellen auf einer Verkaufsplattform auf den Leim zu gehen.

Die Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus. Sie versuchten derzeit massiv, auf Verkaufsseiten wie www.quoka.de, hochwertige Elektronikartikel wie Tablett-Computer zu auffallend günstigen Preisen anzubieten, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Zeige ein Internetnutzer Interesse, mailten ihm die Betrüger einen verfälschten oder unrechtmäßig genutzten Dienstausweis der Polizei zu, um Vertrauen zu erwecken. Dann teilten sie den Interessenten mit, dass diese das Geld wegen technischer Probleme auf das Konto einer angeblichen Schwester überweisen oder den Artikel auf Sylt abholen sollten. Für die Konten hätten die Betrüger Finanzagenten angeworben, die das Geld nach Abzug einer Gebühr ins Ausland weiterleiten, sagte die Sprecherin.

Eine solche Finanzagentin haben die Göttinger Spezialisten jetzt ausfindig machen können. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldwäsche hat das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern übernommen.

Da die Betrüger noch aktiv sind, rät die Polizei möglichen Käufern, bei Geschäften im Internet und besonders bei vermeintlichen Schnäppchen vorsichtig zu sein. Unter anderem sollten sie nicht auf Konten Dritter überweisen und Geld nur im Austausch gegen Ware zahlen. (coe)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.