Beamten untersagen achtmal die Weiterfahrt

Polizeidirektion Göttingen kontrolliert an A 7: viele Verstöße im Transportgewerbe

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Kontrolle des Güterverkehrs am Rastplatz Hildesheimer Börde: Die Polizeidirektion Göttingen stellte bis zum frühen Nachmittag 25 Verstöße bei insgesamt 19 Fahrzeugen fest.

Göttingen/Hildesheim. Die Polizeidirektion Göttingen hat am Mittwoch an der Raststätte „Hildesheimer Börde“ an der A 7 den gewerblich Verkehr kontrolliert.

Unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Karsten Lipinski wurden bis 14 Uhr insgesamt 19 Fahrzeuge überprüft. Dabei beanstandeten die Beamten an vier Wagen technische Mängel, zwei wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem stellte die Polizei zehn Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest. Auch hier durfte die Fahrt in zwei Fällen nicht fortgesetzt werden.

Zusätzlich war bei sechs Lastwagen die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, was in vier Fällen zur Untersagung der Weiterfahrt führte. Drei mal stellte die Polizei Geschwindigkeitsverstöße fest und zwei mal wurde das „Führen eines Kraftfahrzeugs ohne angemessenes Schuhwerk“ festgestellt. Ein Fahrer musste zudem eine sogenannte „Sicherheitsleistung“ erbringen.

Laut Polizeidirektion Göttingen werden im Transportgewerbe infolge des hohen Wettbewerbsdrucks zunehmend Sicherheitsrisiken in Kauf genommen. „Gerade mit Blick auf das steigende Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen können jedoch schon kleine Verstöße gegen die geltenden Regeln zu schweren Verkehrsunfällen führen“, mahnt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. Mit den Kontrollen wolle man auf diese Risiken aufmerksam machen und die Fahrer sensibilisieren.

Die Kontrollen wurden am späten Nachmittag fortgesetzt.

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