Polizeisuche

Vermisster 30-Jähriger lag tot im Wald - wohl kein Fremdverschulden

Ein seit 8. Februar vermisster Mann aus Hamburg ist in einem Waldgebiet in  Sieber (Stadt Herzberg) tot aufgefunden worden. Die Polizei sieht keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Ein Wanderer fand den leblosen Körper des 30-Jährigen am Samstag gegen 15.25 Uhr in dem Wald im Harz. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Norddeutschen feststellen.

Seit dem Verschwinden des 30-Jährigen hatte die Polizei Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) mit Unterstützung von Beamten benachbarter Dienststellen intensiv nach ihm gesucht.

Dabei wurden auch ein Polizeihubschrauber aus Hannover sowie Personensuchhunde der Polizeidirektion Lüneburg eingesetzt. Nach der Veröffentlichung eines Fotos des Vermissten erreichten die Polizei mehrere Hinweise von Zeugen, die den Hamburger gesehen haben wollen. Demnach verlor sich seine Spur endgültig am vergangenen Mittwochnachmittag in Herzberg. Er war seit dem 8. Februar aus einem Hotel in Bad Sachsa vermisst worden.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns entschieden, nicht über (geplante) Suizide zu berichten, es sei denn, sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Selbsttötungen.

Wenn Sie sich betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Rubriklistenbild: © nh

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