Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Brandstiftung nicht ausgeschlossen: Polizistenauto ging in Flammen auf

Göttingen. Das Privatauto eines Polizeibeamten ist am frühen Montagmorgen im Göttinger Stadtteil Geismar offenbar vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Das haben Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Göttinger Polizei ergeben.

Der geschädigte Polizeibeamten gehört zur so genannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Göttinger Bereitschaftspolizei, die wegen angeblich unverhältnismäßiger Einsätze in die Kritik geraten ist

Ein Anwohner hatte das Feuer gegen 5 Uhr bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. An dem Auto entstand 25.000 Euro Schaden. Die Untersuchung des Wagens ergab, dass es sich zweifelsfrei um Brandstiftung handelt.

Die Polizei Göttingen geht von einer politisch motivierten Tat aus. Das 4. Fachkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2117 entgegen.

Inspektionsleiter Thomas Rath: „Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass wieder einmal in Göttingen ein Brandsatz als ‘Argument´ in einer aktuellen politischen Diskussion benutzt wurde, ist das nicht nur ein feiger Anschlag auf die Privatsphäre eines Polizeivollzugsbeamten, sondern ist mit demokratischen Grundwerten nicht vereinbar. Die Polizeiinspektion Göttingen steht uneingeschränkt hinter den Kollegen der hiesigen Bereitschaftspolizei, die Woche für Woche ihre Gesundheit für die Bürger dieses Landes einsetzen.“ (p)

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