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Positive Kennzahlen: Sparkasse Göttingen auf der Überholspur

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Von: Bernd Schlegel

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Sparkasse Göttingen auf der Überholspur: Vorstandsvorsitzende Ines Dietze stellte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Michael Birlin (rechts) und Thomas Scheffler die Geschäftszahlen für 2021 vor.
Sparkasse Göttingen auf der Überholspur: Vorstandsvorsitzende Ines Dietze stellte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Michael Birlin (rechts) und Thomas Scheffler die Geschäftszahlen für 2021 vor. © Sparkasse Göttingen/nh

Die Sparkasse Göttingen ist auf der Überholspur. Bei allen wichtigen Kennzahlen zeigt die Tendenz deutlich nach oben. Das wurde bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für das vergangene Jahr deutlich.

Göttingen/Hann. Münden – Um satte 8,3 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro stieg die Bilanzsumme des Instituts an, sagte Vorstandsvorsitzende Ines Dietze, die seit Jahresbeginn an der Spitze der Sparkasse steht. Mit gut 25 Millionen Euro liegt das Betriebsergebnis sogar über dem Wert von 2020. Der Jahresüberschuss bewegt sich mit knapp sechs Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Wie erfolgreich die Sparkasse ist, zeigt ein Blick auf den Kreditbereich. Das Neugeschäft wuchs von 690 auf 866 Millionen Euro an. Das gesamte Kundenkreditvolumen stieg um knapp acht Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.

Dabei sticht die Immobilienfinanzierung heraus: Um 60 Prozent auf 493 Millionen Euro stieg das Neugeschäft in diesem Bereich an. Davon profitiert auch das Immobiliengeschäft. Die sieben Berater vermittelten 2021 fast 200 Objekte im Gesamtwert von mehr als 73 Millionen Euro – plus 30 Prozent gegenüber 2020. Durch die Fusion mit der Sparkasse Münden hat das Immobilienzentrum der Sparkasse einen weiteren Standort in der Bahnhofstraße in Münden gewonnen: „Das Potenzial der Mündener Region haben die Maklerinnen und Makler längst erkannt“, hieß es bei der Vorstellung der Zahlen. Erfolgreich war die Sparkasse auch bei der Gründer-Finanzierung. Für 51 Projekte in diesem Bereich stellte die Sparkasse 10,4 Millionen Euro bereit.

Ines Dietze
Ines Dietze, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen © Sparkasse Göttingen/nh

Ebenfalls stark im Plus sind die Kundeneinlagen. Sie stiegen um 5,1 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Die Kunden setzten dabei mit Blick auf die Zinsflaute verstärkt auf Wertpapiere: Das Umsatzvolumen wuchs um sechs Prozent auf 525 Millionen Euro. Die Kunden der Sparkasse Göttingen halten jetzt Wertpapiere in einem Volumen von fast 1,5 Milliarden Euro.

Zu den Erfolgsgeschichten der Sparkasse gehört seit 20 Jahren auch das „Private Banking“, für das es bei einem Test erneut Bestnoten und Platz eins aller teilnehmenden Banken in Niedersachsen gab – bereits zum fünften Mal in Folge. Das betreute Vermögen von 850 Familien beläuft sich mittlerweile auf 1,2 Milliarden Euro.

Weiterhin investiert die Sparkasse in ihre 27 Filialen. So wurde im vergangenen Jahr die neue Hauptfiliale an der Groner-Tor-Straße eröffnet. Außerdem möbelte die Sparkasse ihre Filiale in Reinhausen in der Gemeinde Gleichen kräftig auf.

Die neue Hauptfiliale der Sparkasse Göttingen am Groner Tor: Sie ist ganz in der Nähe der Zentrale des Kreditinstituts zu finden. Der Betrieb an diesem Standort startete im Februar vergangenen Jahres.
Die neue Hauptfiliale der Sparkasse Göttingen am Groner Tor: Sie ist ganz in der Nähe der Zentrale des Kreditinstituts zu finden. Der Betrieb an diesem Standort startete im Februar vergangenen Jahres. © Bernd Schlegel

In diesem Jahr will die Sparkasse ein eigenes „Business-Center“ eröffnen, über das Geschäftskunden betreut werden sollen. In diesem Zug wird im Internet ein neues Firmenportal eingerichtet. Ohnehin spielt das Thema Digital-Banking eine immer größere Rolle bei der Sparkasse: Etwa 40 000 Kunden nutzen inzwischen eine Smartphone-App, um Geschäfte zu erledigen. Um den Kunden optimalen Service zu bieten, setzt die Sparkasse auch auf das Thema Aus- und Weiterbildung ihrer 700 Mitarbeiter, darunter 46 Auszubildende. Damit stieg die Ausbildungsquote im Jahresvergleich um 0,5 auf 6,9 Prozent. (Bernd Schlegel)

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