Aktueller Trend

Post- und Paketzusteller setzen in der Uni-Stadt auf E-Bikes

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Abgasfrei: Paketzusteller Hermes testet den Elektro-Roller Tripl in der Fahrradstadt Göttingen.

Göttingen. In Göttingen schwingen sich jeden Morgen 121 Postboten auf das Fahrrad und liefern Briefe und Pakete aus. Bereits jeder vierte Austräger wird beim Radeln durch einen Elektromotor unterstützt, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Post – Tendenz steigend.

Damit ist die Uni-Stadt im Landesvergleich vorn dabei: Nur in Hannover (insgesamt 336 Fahrräder) und Braunschweig (267) sind noch mehr Postboten auf zwei Rädern unterwegs.

Auch der Paketdienstleister Hermes Germany erprobt in Göttingen die Zustellung per Elektromobil. Seit Anfang Mai ist das sogenannte Tripl, ein elektrisch betriebener Roller, im Einsatz – in der Regel bei der Zustellung von kleineren Päckchen und Tütensendungen in der Innenstadt. Die Testphase soll zunächst bis Ende August dauern.

„Vor allem die deutlich leichtere Parkplatzsuche, die Wendigkeit und die vergleichsweise hohe Reichweite machen das Fahrzeug für uns interessant“, sagt Dennis Isern von Hermes Germany. In der Altstadt profitiere man zudem davon, dass das Tripl auch Straßen befahren kann, die für größere Transporter gesperrt seien.

Akku für zwei Tage

Laut Hermes kann das Elektromobil mit seinem Ladevolumen von 750 Litern zwischen 40 und 60 Pakete transportieren. Das Fahrzeug hat eine Reichweite von 100 Kilometern – das reicht für zwei Tagesrouten. Aufgeladen wird es über eine normale Steckdose. Der Testlauf unterstreiche das ehrgeizige Ziel von Hermes, bis zum Jahr 2025 in den Innenstädten aller deutschen Großstädte 100 Prozent ohne Abgase zuzustellen.

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