Potenzial von Grundstücken: Ausstellung in der Sparkasse Göttingen

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Die Ausstellungseröffnung begleiteten: (von links) Matthias Rüger, Obmann der Architektenkammer, Stadtbaurat Thomas Dienberg, Sparkassen-Vorstandsmitglied André Schüller, Landrat Bernhard Reuter und Energieagentur-Geschäftsführerin Doreen Fragel.

Göttingen. Welches Potenzial sich in Grundstücken verbirgt, die auf den ersten Blick als Bauland ungeeignet erscheinen, zeigt seit Montag eine Ausstellung im Foyer der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle in der Göttinger Innenstadt.

„Auf den zweiten Blick“ lautet das treffende Motto der Wanderausstallung, die die Energieagentur Region Göttingen gemeinsam mit der Architektenkammer Niedersachsen präsentiert. „Wer den Traum vom eigenen Haus verwirklichen möchte, stößt bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz auch auf Grundstücke, die ihre wahre Qualität beim ersten Hinsehen noch nicht zu erkennen geben“, sagte Matthias Rüger, Obmann der Architektenkammer Niedersachsen.

Hier lohne sich eben jener zweite Blick. „Was sich zunächst als problematisch darstellt und private Bauherren vom Kauf abschreckt, kann sich als echter Glücksgriff erweisen“, so Rüger. Denn ungewöhnliche Umstände erforderten ungewöhnliche Maßnahmen – und genau die hätten Architekten, Landschafts- und Innenarchitekten in den meisten Fällen parat.

Die Wanderausstellung, die bis einschließlich 28. April zu den üblichen Öffnungszeiten der Sparkasse (Am Markt 4/5) zu sehen ist, zeigt sieben von innen beleuchtete Stelen mit Objekten, die beweisen, dass aus vermeintlich unmöglichen Bausituationen individuelle Lösungen mit einzigartigem Charme und besonderer Qualität entstehen können. „In Göttingen sind Neubaugebiete knapp, daher muss künftig vermehrt im Bestand geschaut werden“, betonte Sparkassen-Vorstandsmitglied André Schüller. Gerade dort scheine aber oftmals eine Bebauung nicht möglich zu sein. „In dieser Ausstellung wird gezeigt, wie das Unmögliche aber dann eben doch möglich gemacht werden kann“, so Schüller.

„Die Thematik ist in Göttingen brandaktuell“, bestätigte Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg. Sein Dank ging an die Architektenkammer, die mit ihren Modellen „sehr anschaulich Möglichkeiten aufzeige, Bestandsgrundstücke zu nutzen.

Als Partner der Architektenkammer ist die Energieagentur Region Göttingen während der gesamten Ausstellungsdauer vor Ort vertreten, um die Besucher zu Förder- und Energieberatungsmöglichkeiten zu beraten. Im Rahmen der Göttinger Klimaschutztage vom 16. bis 22. April werden dort zudem die „Solarinfotage“ stattfinden, wo private Bauherren sich über Solarenergie am Gebäude informieren können.

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