Rund 20 Firmen stellen sich vor

Praxisbörse: Infos für die Zeit nach dem Studium

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Info-Suche: (von rechts) Die beiden Biologie-Studentinnen Melina Fonfara und Lisa Abendroth informierten sich bei Corinna Tischer über Berufsmöglichkeiten beim Göttinger Pharma- und Zulieferer Sartorius.

Göttingen. Informieren und Kontakte schließen standen an erster Stelle der 18. Auflage der Job- und Karrieremesse „Praxisbörse“ der Uni-Göttingen.

Wie wichtig diese zweitägige Börse für die Studierende als Einstieg für ihren Berufseinstieg ist, machte Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel bei der Eröffnung deutlich: „Rund 90 Prozent der Studierenden bleiben nicht an der Uni, sondern gehen raus.“

Am ersten Tag standen Berufe in den Naturwissenschaften auf dem Programm. Rund 20 Firmen, vom international agierenden Konzern bis zum Mittelständler aus der Region stellten sich vor. „Für uns ist es eine Frage der Bekanntheit und des Kontakte schließen“, sagt Claudia Bölter, zuständig für das Arbeitgebermarketing bei der international aufgestellten KWS Saat AG in Einbeck. In der Region sei das Unternehmen bei den Absolventen zwar bekannt, aber das sei nicht überall so.

Wichtige Kontakte

Ihr Unternehmen besetzt im Bundesgebiet jährlich rund 15 Messen wie an der Göttinger Uni, um auf sich aufmerksam zu machen. Dabei geht es nicht nur um Jobs, aus den Kontakten könnten auch Praktika entstehen. „Ich habe in den vergangenen sieben Jahren fünf Werkstudenten bei mir in der Abteilung Forschung und Entwicklung betreut“, sagt Biologe David Wurbs.

Dass auch kleine Unternehmen für Absolventen der Mathematik, Physik oder Informatik interessant sein können, machte beispielsweise das Bovender „ABS Team“ deutlich, die sich mit rund 50 Mitarbeiter auf IT-Dienstleistungen in der SAP-Welt spezialisiert hat. „Wir haben deutschlandweit Kunden mit interessanten Projekten“, sagte Standbetreuerin Sabine Schindler.

Der gerade fertig gewordene Physiker Gunter Weber aus Hessen suchte die Messe gezielt auf der Suche nach einem Tätigkeitsfeld auf. „Ich möchte im Bereich Programmieren arbeiten, bin aber offen“, sagte der Wissenschaftler.

Auf Info-Suche waren die Biologie-Studentinnen Lisa Abendroth (20) und Melina Fonfara (20). „Wir wollen uns einer Überblick über mögliche Tätigkeitsfelder verschaffen“, sagte Lisa Abendroth, nachdem sich die beiden von Corinna Tischer über den Göttinger Pharma- und Zulieferer Sartorius hatten informieren lassen. (zhp)

Praxisbörse geht am Mittwoch in die zweite Runde

Die Praxisbörse an der Uni Göttingen geht am Mittwoch, 3. Juni, in die zweite Runde. Dann wird die Veranstaltung zwischen 10 und 16 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG), Platz der Göttinger Sieben 5, fortgesetzt.

Während am ersten Tag der Schwerpunkt auf den Naturwissenschaften lag, sind am zweiten Tag alle Fachrichtungen angesprochen. Mit dabei sind auch zahlreiche Großunternehmen wie Bosch oder Continental.

Im Rahmenprogramm geht es am Mittwoch um 14.15 Uhr im Hörsaal 007 unter anderem auch um Unternehmensausgründungen aus der Hochschule. Antworten zur der Frage „Wie geht das?“ wird Stefan Dierkes von der Uni Göttingen geben. Erstmals wird in diesem Jahr im ZHG ein Agrar-Campus angeboten, auf dem sich Unternehmen wie Bröring, Strube und Masterrind präsentieren. (zhp)

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