Preis für Göttinger Kinder-Vorlese-Sommer

Preis für Kinder-Vorlese-Sommer: Gabriele Güterbock-Rottkord (links), Karin Steinfeld-Bartelt (rechts) und Bürgermeister Wilhelm Gerhardy bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: Luca-Abbiento/nh

Göttingen. Das Engagement der Stadtbibliothek Göttingen zahlt sich aus: Die Einrichtung belegte einen dritten Platz beim Deutschen Lesepreis 2014

In der Kategorie „Herausragendes kommunales Engagement: Leseförderung für unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen“ gewannen die Göttinger den mit 1000 Euro dotierten Preis für ihren Kinder-Vorlese-Sommer. Auf Initiative der Diplom-Pädagogin Katrin Neuhaus stellen seit 2003 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen auf Spielplätzen Bilderbücher vor, um Kinder ab vier Jahren sowie Eltern und Großeltern an das Lesen heranzuführen. Dabei werden gezielt Wohngegenden ausgesucht, in denen der Anteil von Familien mit Migrationshintergrund hoch ist.

Seit 2012 betreuen die Literaturpädagoginnen Gabriele Güterbock-Rottkord und Karin Steinfeld-Bartelt das Projekt. In diesem Jahr stand der Vorlesesommer unter dem Motto: „Von monströs bis ungeheuerlich“. Dabei trieben allerlei mürrische Monster, unglaubliche Ungeheuer und schaurige Schreckgestalten ihr Unwesen zwischen Rutsche und Klettergerüst.

Zur Preisverleihung der Stiftung Lesen in Berlin wurden die beiden Literaturpädagoginnen von Göttingens Bürgermeister Wilhelm Gerhardy begleitet.

Den ersten Platz in der Kategorie „Herausragendes kommunales Engagement“ hatte die Stadt- und Kreisbibliothek Greiz für ihr Projekt „Bücher brechen Mauern“ belegt. Der zweite Preis ging an das Projekt „Hamburger Büchertürme“. (p)

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