13 Stipendien

Private Hochschule ehrt internationale Studierende für Leistung und Engagement

Soziale Engagement und herausragende Leistungen lohnen sich: Studierende der PFH aus Indien, Pakistan und Ungarn freuen sich über ihre STIBET-Stipendien.
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Soziale Engagement und herausragende Leistungen lohnen sich: Studierende der PFH aus Indien, Pakistan und Ungarn freuen sich über ihre STIBET-Stipendien.

Die PFH Private Hochschule Göttingen hat bereits am 19. November insgesamt 13 STIBET-Stipendien an internationale Studierende verliehen. Mit den Stipendien aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) werden soziales Engagement oder herausragende Leistungen gewürdigt sowie das Erreichen des Studienabschlusses unterstützt.

Göttingen – „Wir freuen uns für und mit unseren internationalen Studierenden über ihre akademischen Leistungen und ihr soziales Engagement. Die Vergabe der Stipendien ist sichtbarer Ausdruck für die Wertschätzung ihrer Arbeit“, sagt Prof. Dr. Joachim Ahrens, Vizepräsident der PFH für Studium und Internationales, bei der Verleihung am Campus in Göttingen.

Drei STIBET-Stipendien für besonders engagierte internationale Studierende gingen an die am Campus Göttingen studierenden Swetha Pasala (M.Sc. General Management) und Rakesh Yadav (M.Sc. General Management) aus Indien sowie den am Hansecampus Stade studierenden Akshay Shrikand (M.Sc. Composites), er stammt ebenfalls aus Indien. Neun weitere Stipendien zur finanziellen Unterstützung bei guten akademischen Leistungen wurden an Studierende aus Ungarn, Pakistan und Indien verliehen.

„Die PFH konnte in diesem Jahr erstmalig STIBET-Stipendien einwerben“, freut sich Kerstin Schmidtmann vom International Office der PFH. STIBET steht für STIpendium und BETreuung und wird an internationale Studierende zur finanziellen Unterstützung bei guten akademischen Leistungen und für besonderes soziales Engagement vergeben. Mithilfe der Mittel solle zudem die Betreuung für internationale Studierende verbessert werden. Darüber hinaus stellt der DAAD den Hochschulen Mittel des Auswärtigen Amtes für die Auszeichnung (DAAD-Preis) herausragender Studierender zur Verfügung.

Der 23-Jährige Melvin Emanuel aus Indien, der am Campus Göttingen seinen Master in General Management macht, wurde von Vizepräsident Ahrens mit dem DAAD-Preis für hervorragende Leistungen geehrt. „Der mit 1000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden“, erklärt Kerstin Schmidtmann.

Rakesh Yadav, der eines der drei Stipendien für herausragendes Engagement erhielt, war während der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie in Indien an verschiedenen Hilfsaktionen mit der „Goan Football Community“, Goas größter Fußballgemeinschaft, beteiligt. „Unter anderem sammelten wir knapp 14000 US-Dollar, halfen bei der Verteilung von Mahlzeiten an mehr als 11000 unterprivilegierte und obdachlose Menschen, der Verteilung von Lebensmittelpaketen an mehr als 400 bedürftige Familien“, berichtet Yadav. „Eine solche Unterstützung und Anerkennung ermutigt andere dazu, mehr zu tun“, sagte Yadav in seiner Dankesrede. (Paul Bröker)

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