Gerd Aschoff bleibt Vorsitzender

Forderung von Pro Bahn: Zwei Haltepunkte in Südniedersachsen bald wieder öffnen

Gerd Aschoff
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Gerd Aschoff, Vorsitzender von Pro Bahn Südniedersachsen

Der Fahrgastverbund Pro Bahn will sich in Südniedersachsen für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel einsetzen. Dazu gehört für den Vorsitzenden Gerd Aschoff unbedingt die Reaktivierung der Bahn-Haltepunkt Uslar-Verliehausen und Rosdorf.

Göttingen – Für die Nachbargemeinde von Göttingen sieht es inzwischen gut aus. Der Rosdorfer Rat hatte vor zwei Jahren grünes Licht für das Projekt gegeben – wir berichteten. Wann Baubeginn ist, steht aber noch nicht fest. Experten gehen davon aus, dass mehr als 1000 Reisende täglich einen Haltepunkt in Rosdorf nutzen würden. Für den Haltepunkt Verliehausen liegt seit 2019 eine Studie vor.

Ein weiteres Anliegen des Fahrgastverbandes ist die Verbesserung der Bahnanbindung im Fernverkehr für die Harzregion.

„Die politischen Anstrengungen, die Klimaziele zu erreichen, müssen im Verkehrsbereich deutlich zunehmen“, fordert Aschoff. Das Fünf-Euro-Ticket im Verkehrsverbund Südniedersachsen und die Taktverdichtung zwischen Göttingen, Bovenden und Rosdorf sind laut Pro Bahn starke Argumente für die ÖPNV-Nutzung. Gleichzeitig setzt sich Aschoff dafür ein, dass das Nahverkehrs-Angebot zwischen Göttingen und weiteren Umlandgemeinden verbessert wird.

Bei den Wahlen wurde Gerd Aschoff als Vorsitzender von Pro Bahn Südniedersachsen bestätigt. Stellvertreter bleiben Peter Behrend und Marco Schumm. Neue Finanzbeauftragte ist Silke Sonntag. Den ehrenamtlichen Vorstand ergänzen die Beisitzer Michael Karwasz, Friedbert Lessner und Martin Mützel. (Bernd Schlegel)

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