Pro-City fordert Erhalt von Parkplätzen in der Göttinger Innenstadt

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Jahresempfang: Philipp Bremer, Vorsitzender von Pro-City, hatte die Gäste in der Alten Mensa begrüßt.

Göttingen. Den Erhalt von Parkplätzen in der Göttinger Innenstadt war eine zentrale Forderung beim Jahresempfang von Pro-City in der Alten Mensa.

Thema Rote Straße

Vorsitzender Philipp Bremer sprach damit eine aktuelle Entwicklung in der City an. Die Stadt will die Rote Straße umbauen. Dazu gibt es mehrere Vorschläge. Sie sehen den teilweisen oder sogar den kompletten Rückbau der Parkplätze am Straßenrand vor.

Kurzzeitparkplätze

Bremer warnte: „Die Geschäftsleute sind auf die Parkplätze angewiesen“, sagte der Vorsitzende des Innenstadtvereins. Er setzte sich in seiner Rede dafür ein, dass dort verstärkt Kurzzeitparkplätze eingerichtet werden, damit noch mehr Besucher und Kunden der Innenstadtgeschäfte davon profitieren.

Viele Funktionen

Darauf reagierte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Er macht in seiner Ansprache deutlich, dass es bei dem Umbauprojekt nicht nur um das Einkaufen geht. Bei der notwendigen Umgestaltung müssen nach Köhlers Überzeugung auch andere Bedürfnisse berücksichtigt werden. Dazu gehören laut Oberbürgermeister auch das Wohnen, der Tourismus, die Kultur und das Freizeit-Verhalten.

Mehrere Vorschläge

Der Oberbürgermeister machte deutlich, dass nun mehrere Vorschläge für die Gestaltung der Roten Straße auf dem Tisch liegen. Darüber könne bei einer Bürgerbeteiligung diskutiert werden. Köhler: „Die Vielfalt der Vorschläge zeigt das Potenzial der Straße.“

Bürgerbeteiligung

Die Beteiligung der Bürger bei der Diskussion ist laut Köhler auch bei anderen Projekten in der City enorm wichtig. Dazu zählt der Verwaltungschef beispielsweise die künftige Nutzung des Sparkassen-Komplexes an der Weender Straße nach dem Umzug der Zentrale des Kreditinstitutes an das Groner Tor.

Wichtige Projekte

Der Oberbürgermeister kündigte nach Umgestaltung der Groner Straße weitere Projekte für die Umgestaltung der Innenstadt ab 2018 an. Insbesondere zwei Großprojekte werden laut Verwaltungschef demnächst in den Mittelpunkt rücken: Es sind das Kunstquartier und das Forum Wissen.

Vernetzung

Köhler warb mit Blick auf die Universität für eine umfassende Vernetzung der Wissenschaftseinrichtungen mit der Stadt. Diesen Ball nahm sofort Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel auf. Das Thema Vernetzung ist aus ihrer Sicht ein wichtiger Schritt beim Thema Exzellenz-Initiative.

Neue Ausstellung

Uni-Präsidentin Beisiegel kündigte gleichzeitig an, dass im Dezember in der Alten Mensa eine Sonderausstellung zum Thema Nobelpreis von Prof. Dr. Stefan Hell eröffnet wird. Dabei soll verständlich erklärt werden, wie Prof. Hell zu seiner Nobelpreisidee kam. In der Alten Mensa wird außerdem im Herbst ein neues Lokal öffnen. Außerdem lud die Uni-Präsidentin bereits jetzt zur nächsten Nacht des Wissens ein, die am Samstag, 21. Januar, stattfinden wird.

Mitgliedschaft

Philipp Bremer, Vorsitzender von Pro-City, warb zudem für die Mitgliedschaft bei Pro-City. Sie ist aus seiner Sicht eine gute Investition in das große Kapital der Stadt. Ein besonderes Lob gab es von mehreren Seiten für Pro-City-Geschäftsführerin Frederike Breyer. „Sie macht einen exzellenten Job“, sagte Oberbürgermeister Köhler. 

www.procity.de

Pro-City-Jahresempfang in der Alten Mensa

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