Positive Bilanz

Pro City: Interesse der Gäste an Aktionen war groß

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Präsentation: Pro-City-Geschäftsführerin Frederike Breyer (stehend) hielt ihren Jahresbericht, dem die Vorstandsmitglieder des Vereins gespannt lauschten.

Göttingen. Bei seiner Jahreshauptversammlung blickten die Mitglieder des Vereins Pro City Göttingen am Montag auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück.

„Es war bislang ein tolles Jahr mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen“, betonte Pro City-Geschäftsführerin Frederike Breyer. Egal ob „Göttingen zieht an“ im Mai, die Nacht der Kultur im Juni, der Kindertag, die „Hörprobe“ oder das Gänselieselfest mit der Genussmeile Göttingen im September – alle Veranstaltungen seien gut besucht gewesen, wozu auch das stets perfekte Wetter seinen Teil beigetragen habe.

„Mein besonderer Dank gilt allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich in diesem Jahr aktiv und mit viel Herzblut für unsere Göttinger Innenstadt eingesetzt haben“, betonte Susanne Heller, den Anfang des Jahres den Vorsitz des Vereins Pro City von Philipp Bremer übernommen hatte, nachdem dieser seinen Posten nach acht Jahren im Amt zur Verfügung gestellt hatte. Einen großen Dank richtete Heller auch an die Gesellschafter der Pro City GmbH „für ihre zuverlässigen Unterstützung“, an die Sponsoren „für ihre Treue“ und an all jene, „die sich für die Idee von Pro City in vielfältiger Weise eingesetzt haben“.

Die Gründung von Pro City vor 20 Jahren nannte Heller einen weitsichtigen Schritt in die Zukunft. „Wo stünde die Göttinger Innenstadt heute, wenn sich die Aktiven von Pro City nicht über diesen langen Zeitraum kontinuierlich und an vielen verschiedenen stellen um ständige Verbesserungen in der Innenstadt gekümmert hätten und nach wie vor kümmern würden“, sagte sie. Die gute Basis in der Stadt und die Tatsache, dass man sich in Politik und Gremien auf die Partner verlassen könne, seien der Lohn für 20 Jahre gute Arbeit.

Aktuelle Idee

„Heute ist die Idee von Pro City aktueller denn je“, betonte Heller. Die Herausforderungen an den stationären Einzelhandel und an die Innenstädte würden speziell durch die Konkurrenz des Internets rasant wachsen. „Nur gemeinsam können wir unsere Innenstadt für die Zukunft attraktiv gestalten.“

Inzwischen gehörten viele Veranstaltungen fest in den Kalender und würden auch weit über Göttingens Grenzen hinaus Werbung für die Innenstadt machen. „Pro City wird weiter intensiv daran arbeiten, den Wandel im Handel erfolgreich voranzutreiben“, versprach sie. 

Gothaer Haus: Abriss verzögert sich

Auf großes Interesse bei den zahlreichen Gästen stieß in diesem Jahr der Gastvortrag von Göttingens Baudezernent Thomas Dienberg, der über den Stand diverser Bauprojekte in der Innenstadt berichtete.

Vor allem der Sachstandsbericht zum Gothaer Haus in der Weender Straße, dessen Abriss und Neubau sich verzögert, sorgte dabei für Gesprächsstoff. Dienberg vermutet, dass bislang noch nicht genügend Ankerflächen vermietet sind. An der Ecke Weender Straße/Jüdenstraße soll ein Premium-Geschäftshaus entstehen.

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