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Pro-City unterstützt künftige Göttinger Stadtmarketing GmbH

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Von: Bernd Schlegel

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Pro-City-Vorsitzende Susanne Heller (2.v.l.) begrüßte die Gäste.
Empfang im Literaturhaus: Pro-City-Vorsitzende Susanne Heller (2.v.l.) begrüßte die Gäste. © Hubert Jelinek

Eine neue Marketing GmbH soll Göttingen als Marke etablieren. Dieser Schritt wird vom Verein Pro-City, der die Interessen der Innenstadt vertritt, aktiv unterstützt.

Göttingen - Schon bald wird die Uni-Stadt eine Göttingen Marketing GmbH ins Leben rufen. Über diesen Schritt freut sich der Verein Pro-City, der die Interessen der Innenstadt vertritt.

Das wurde am Donnerstag beim Empfang des Vereins im Göttinger Literaturhaus deutlich. Vereinsvorsitzende Susanne Heller verwies darauf, dass Pro-City vor 24 Jahren aus der Werbegemeinschaft entstanden sei. Seitdem habe sich der Verein aktiv für die Interessen der Innenstadt eingesetzt. Nun gebe es mit der Gründung der Marketing GmbH wieder einen wichtigen Wendepunkt. Sie zeigte sich davon überzeugt, dass die neue Gesellschaft, für die der Rat per Beschluss im Juli den Weg freigemacht hatte, Göttingen zukünftig als „starke Marke“ etablieren werde. Schließlich sei eine attraktive Innenstadt eine der Säulen für ein attraktives Göttingen. „Wenn Göttingen besser wird, dann steht auch die Innenstadt besser da“, so Heller.

Von vornherein habe Pro-City darauf geachtet, dass die Interessen des Vereins von der neuen Gesellschaft wahrgenommen werden. So sei beispielsweise die Weiterbeschäftigung des Teams der Pro-City GmbH in der neuen Stadtmarketinggesellschaft gesichert. Außerdem bekommt Pro-City zwei Sitze im Aufsichtsrat. Zudem werden die etablierten Veranstaltungen, wie die Nacht der Kultur und das Gänselieselfest, unter dem Namen von Pro-City weitergeführt. Heller sagte zu, dass der Verein Pro-City die neue Stadtmarketing GmbH zweckgebunden unterstützen werde.

Susanne Heller
Susanne Heller, Vorsitzende von Pro-City, wird mit ihrem Verein aktiv die Arbeit der künftigen Göttinger Stadtmarketing GmbH unterstützen. © Hubert Jelinek/Archiv

Auf die wichtige Bedeutung der Innenstadt für Göttingen ging Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) ein. Die City erfülle viele Funktionen - wie Wohnen, Arbeiten, Fortbildung, Einkaufen und Freizeit. Um diese Vielfalt beneiden laut Broistedt viele andere Städte die Uni-Stadt Göttingen. Und weiter: „Hier in der Innenstadt entsteht die Göttingen-DNA.“ Sie bescheinigte der City eine gute Mischung beim Angebot im Einzelhandel. Wichtig sei allerdings, anstehende Veränderungen in der Innenstadt aktiv zu begleiten. Dabei verwies sie auch auf die Förderzusage des Landes aus dem Topf „Resiliente Innenstädte“ in Höhe von 4,2 Millionen Euro. In der künftigen Marketing GmbH würden nun eine Reihe von wichtigen Aufgaben gebündelt - das City-Management, das Tourismus-Management und das Thema Fachkräfte. Die neue Gesellschaft ist aus Sicht von Broistedt eine echte Chance, Göttingen im Wettbewerb mit anderen Städten nach vorn zu bringen.

Hob die Bedeutung der Innenstadt für Göttingen hervor: Oberbürgermeisterin Petra Broistedt.
Hob die Bedeutung der Innenstadt für Göttingen hervor: Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. © Hubert Jelinek

Die Oberbürgermeisterin hatte den neuen Göttinger Baudezernenten Frithjof Look an seinem ersten Arbeitstag zu dem Empfang mitgebacht. Viele nutzten dies für ein ersten Gespräch.

Anja Johannsen vom Literarischen Zentrum und Johannes-Peter Herberhold vom Literaturherbst stellten den Gästen das vor wenigen Monaten eröffnete Literaturhaus vor. Viele nutzten den Abend für einen Rundgang durch die Räume. Herberhold kündigte an, dass der Saal im Erdgeschoss während des Literaturherbstes in anderthalb Monaten zu einem zentralen Treffpunkt wird. Dort könne man unter anderem die Autoren treffen. Für das gastronomische Angebot soll Fernsehköchin Jacqueline Amirfallah sorgen. (Bernd Schlegel)

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