Besondere Weihnachtsfeier

Pro Office spendet für soziale Projekte in der Region Göttingen

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Spendenübergabe im Co-Working-Space: Der Göttinger Pro-Office-Geschäftsführer Chris Asmuth (rechts) überreichte den drei sozialen Einrichtungen die Schecks.

Göttingen – Es sind die Spenden der gemeinsamen Weihnachtsfeier aller zehn Pro Office-Standorte: Insgesamt 5400 Euro überreichte das Unternehmen an drei Einrichtungen der Region im Pro Office Co-Working-Space in Göttingen.

Jedes Jahr machen die einzelnen Standorte eine gemeinsame Weihnachtsfeier, auf der Spenden gesammelt werden, wie Geschäftsführer Chris Asmuth. Das gesammelte Geld geht dann an soziale Projekte der jeweiligen „Ausrichterstadt“. Dieses Mal war wieder Göttingen dran. Freuen durften sich die Evangelische Jugendhilfe und die Malteser über jeweils 2500 Euro sowie die Göttinger Tafel über 400 Euro.

Bei den Maltesern soll das Geld für den Herzenswunsch- Krankenwagen verwendet werden, wie Nicolas Vogel, Koordinator des Projektes, sagte. Mit dem Wagen wird todkranken Patienten ein letzter Wunsch erfüllt. Das Projekt finanziert sich komplett aus Spenden und der ehrenamtlichen Arbeit des speziell geschulten Personals, betonte Vogel. Entsprechend gut können die Malteser das Geld gebrauchen, zumal es oft sehr schnell gehen muss, da die Patienten sterbenskrank sind.

„Die Patienten, mit denen ich mitgefahren bin, waren alle krebskrank und hatten nur noch ein paar Tage zu leben. Sie sind aber alle lebensfroh und wollen nicht daran denken, dass es bald vorbei ist“, berichtete Vogel.

Die Evangelische Jugendhilfe kümmert sich um Familien und Kinder, die Schwierigkeiten im Zusammenleben haben. „Wir schaffen sichere Orte“, beschreibt der pädagogische Vorstand Holger Möhlecke, die Tätigkeit der Evangelischen Jugendhilfe in einem Satz. Zu ihnen kämen Kinder, die zu Hause lebten genauso wie Kinder, die nicht mehr zu Hause leben könnten. Auch eine kleine Schule gibt es bei der Einrichtung in Obernjesa.

„Die 2500 Euro sollen für Familien und Kinder verwendet haben, die keine finanziellen Mittel haben, sich kleine Wünsche zu erfüllen“, sagte Möhlecke.

Die Göttinger Tafel möchte ihre 400 Euro in die Reparatur eines Autos stecken, wie Volkmar Normann erläuterte. Auch die Tafel ist komplett auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen. Mit etwa 120 Ehrenamtlichen versorgt die Tafel in Göttingen rund 1000 Bedürftige. Normann betonte, dass die Tafel zumindest in der Uni-Stadt keine Nachwuchssorgen hat: „Wir haben viele Studenten, die sich engagieren.“

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