Bürgerbeteiligung

Probleme beim Rundgang besprechen: Göttingen probiert neues Konzept aus

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Ortstermin an der Ecke Untere Karspüle/Weender Straße: Erster Stadtrat Christian Schmetz (Dritter von links) war bei dem Rundgang durch die Innenstadt dabei. 

Die Stadt Göttingen hat ein neues Bürgerbeteiligungsformat ausprobiert. Dabei unternahmen Mitarbeiter des Ordnungsamtes einen Rundgang mit Interessierten.

Einen ersten Abend gab es in der nördlichen Innenstadt. Von der BBS Ritterplan ging es über die Obere und Untere Karspüle zur Weender Straße und weiter über den Wall, den Robert-Gernhardt-Platz zurück zur Schule.

Dabei machten die Anwohner die Stadt gleich auf mehrere Probleme aufmerksam. So sind hin und wieder Fahrradfahrer auf dem breiten Gehweg am Ritterplan unterwegs. Das könnte zum Beispiel durch Querriegel verhindert werden, so ein möglicher Lösungsansatz.

Außerdem wird die Einbahnstraßenregelung von Fahrradfahrern missachtet. „Die Stadt kann bei diesem Thema wenig ausrichten, da die Polizei für den fließenden Verkehr zuständig ist“, sagte Erster Stadtrat Christian Schmetz, der ebenfalls bei dem Termin dabei war.

Ein Parkplatzproblem wurde in der Weender Straße deutlich. Dort hatte die Stadt an der östlichen Seite der Straße (Richtung Weende) ein Halteverbot eingerichtet. Für Gewerbetreibende ist das problematisch, da Anlieferungen dadurch deutlich schwieriger werden. Ein Teilnehmer schlug vor, dass im Internet eine Seite eingerichtet werden könnte, auf der man problemlos kurzfristig Ausnahmegenehmigungen bekommen kann.

Außerdem fehlt aus Sicht von Teilnehmern in diesem Bereich eine öffentliche Toilette. Sie war vor einigen Monaten abgebaut worden.

Ein Problembereich ist weiterhin der Waageplatz, unter anderem durch öffentlichen Alkoholkonsum. „Die Polizei ist sensibilisiert“, sagte Schmetz.

Die Anmerkungen sollen nun zusammengetragen werden und in die Arbeit der Stadt einfließen, versprachen die Vertreter der Verwaltung. Weitere ähnliche Rundgänge an anderen Stellen sind geplant. Termine und Orte dafür gibt es dafür aber bislang noch nicht.

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