Eingliederung und Beratung verstärken

Projekt der Arbeitsagentur: Mehr Chancen für Behinderte auf neue Jobs

Göttingen. Die Bundesregierung wird das Konzept „Mittendrin – Integration von schwerbehinderten Menschen“ in den kommenden drei Jahren mit etwa 1,5 Millionen Euro fördern.

Projektträger ist die Göttinger Agentur für Arbeit.

Der entsprechende Bewilligungsbescheid soll der Agentur in den kommenden Tagen zugehen, teilten der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) mit. Das Projekt ist Teil eines Programms der Bunderegierung zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen.

Umgesetzt wird das Projekt von der Beschäftigungsförderung Göttingen. Es gibt 20 Kooperationspartner. Das Geld steht für überregionale Vorhaben zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben zur Verfügung. In der Kurzbeschreibung heißt es: Durch eine enge und individuelle Beratungsintensität und Begleitung jeder schwerbehinderten Person sollen 210 Menschen innerhalb der Förderperiode von drei Jahren bei Mittendrin aufgenommen und davon 63 Personen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden.

Ziel ist die Steigerung der Integrationsquote von 20 auf 50 Prozent. „Ich freue, dass dieses gemeinsame Projekt der Stadt Göttingen, der Landkreise Göttingen und Osterode am Harz sowie der Agentur für Arbeit und die Beschäftigungsförderung Göttingen als besonders förderungswürdig bewertet wurde und jetzt auch gefördert wird“, sagten Günztler und Oppermann.

Rubriklistenbild: © dpa

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