1250 Tonnen Stahl und 11.200 Kubikmeter Beton wurden verbaut

Projekt im Zeitplan: Klinik-Rohbau in Göttingen steht

So sieht der Rohbau für das neue Haus 3 des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende aus der Luft aus.
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So sieht der Rohbau für das neue Haus 3 des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende aus der Luft aus. Das Projekt soll 2022 abgeschlossen werden.

Göttingen – Das ist ein wichtiger Meilenstein: Der Rohbau für das künftige Haus 3 des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende (EKW) steht und ist abgenommen – eine Woche vor dem geplanten Termin.

Erhard Georgi, Geschäftsführer der Baufirma HTI Greußen, und Frank Czeczelski, Kaufmännischer Geschäftsführer des EKW, haben auf dem zukünftigen Aufzugsschacht im obersten Stockwerk symbolisch die letzte Decke betoniert. Ein Kubikmeter Beton wurde von einem der Kräne in einem Silo nach oben gehoben.

Seit dem ersten Spatenstich im Oktober 2019 wurden insgesamt 1250 Tonnen Stahl und rund 11 200 Kubikmeter Beton benötigt. Dieser kam von der Firma Sibobeton aus Göttingen.

Der Neubau hat eine Grundfläche von 2500 Quadratmeter und auf insgesamt sechs Etagen eine Fläche von 61 000 Kubikmeter umbautem Raum. Pro Etage entspricht dies einer Nutzfläche von etwa 2000 Quadratmatern, also etwa zehn Basketballfelder. Bis zu 40 Arbeiter waren von der Baufirma eingesetzt worden.

Unterdessen gehen die Arbeiten am neuen Haus 3 weiter: Die ersten Fenster wurden bereits eingebaut, der Innenausbau beginnt demnächst. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2022 geplant.

Bei der symbolischen Betonierung einer Decke: Frank Czeczelski (links), Kaufmännischer Geschäftsführer des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende, und Erhard Georgi, Geschäftsführer der Baufirma HTI Greußen.

Dann wird die Abteilung Pneumologie, Beatmungsmedizin und das Schlaflabor vom Standort Lenglern nach Weende umziehen. Im ersten Stock des Neubaus entsteht zudem eine größten diagnostischen Abteilungen in Südniedersachsen. Dort werden Experten aus dem Bereichen Innere Medizin, Kardiologie und Pneumologie gemeinsam arbeiten. Das diagnostische Zentrum ist für jährlich etwa 54 000 Untersuchungen ausgelegt.

Der Neubau, der 100 neue klinische Betten bieten wird, kostet etwa 43 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit gut 35 Millionen Euro. Mit dem neuen Haus 3 wird ein wichtiger Teil des Masterplans für das EKW umgesetzt. Dabei soll sich in den kommenden Jahrzehnten die Klinikfläche weiter erhöhen. Die Gebäude sollen dabei nach und nach errichtet werden. (Bernd Schlegel)

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