Hilfe für Mütter mit Migrationshintergrund

Projekt "ZORA" bietet Unterstützung bei Berufssuche auch während Corona

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Das Projekt „ZORA“ im Bildungszentrum für Zugewanderte in Göttingen bietet Einzelberatungen von Müttern mit Migrationshintergrund. 

Die Beschäftigungsförderung Göttingen (BFGoe) bietet Unterstützung für Mütter mit Migrationshintergrund und Erwerbswunsch in der Corona-Krise.

Das Projekt „ZORA“ (Zukunft schaffen, Orientierung und Arbeit für Mütter mit Migrationshintergrund) berät Frauen persönlich im Bildungszentrum für Zugewanderte bei ihrer Berufssuche. Zudem ergänzen digitale Kurse und Coachings das Angebot, wie die BFGoe mitteilte.

Das Projekt wurde wegen der Corona-Beschränkungen angepasst. „Wir stellen Lernmaterialien zusammen, die den Frauen entweder digital oder postalisch zur Verfügung gestellt werden. Sie können an Videoberatungen und E-Learning-Angeboten zur Berufsorientierung, Sprachförderpraxis oder Grundbildung teilnehmen“, erklärt BFGoe-Mitarbeiterin Ruth Zinner. Zudem habe „ZORA“ digitale Kleingruppen gebildet, um den Kontakt zu Frauen, die sich in der gleichen Situation befinden, zu ermöglichen.

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter der Tel. 0551 / 400 36 34 oder im Internet

Über 13 000 Mütter im Projekt

"ZORA“ ist eine von rund 90 Kontaktstellen im ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“, das vom Bundesfamilienministerium und dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Seit 2015 nutzten mehr als 13 000 Mütter das Angebot und wurden auf ihrem Weg in einen Job oder in eine Ausbildung begleitet. Über die Hälfte von ihnen habe anschließend einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz erhalten oder eine Qualifizierung erfolgreich abschließen können. Das ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf“ läuft bis Ende Juni 2022.

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