"Menschliche Milchmaschinen"

Peta: Provokanter Protest gegen die Milchindustrie

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Göttingen. Mit einer Aktion der provokanteren Art hat die Tierrechtsorganisation Peta in der Göttinger Fußgängerzone gegen die Milchindustrie protestiert. Die Botschaft an die Passanten: "Milch bedeutet Tierleid."

Als „menschliche Milchmaschinen“ aneinandergekettet und von einer in schwarz gekleideten Figur mit der Aufschrift „Milchlobby“ auf der Brust bewacht, solidarisierten sich die Aktivistinnen in dem symbolischen Akt mit den Millionen Kühen, die laut Peta jährlich in Deutschland von der Milchindustrie zu Produktionsmaschinen degradiert werden.

„Lassen Sie sich von der Milchlobby mit ihren aufwändigen Kampagnen nicht die scheinbar positiven Aspekte der Milch vorgaukeln“, appellierte Aktionskoordinator Patrique-Robert Noetzel an die vorbeigehenden Passanten. „Auch wenn die Verpackung noch so idyllisch bedruckt ist: Milch bedeutet Tierleid.“ Die Konzerne vertuschten schlichtweg, welche Qualen die Kühe in der Milchindustrie tagtäglich zu erleiden hätten. (per)

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