Prozess gegen Göttinger Hells Angel vertagt

Göttingen. Weil er gegen das Vereinsgesetz verstoßen haben soll, sollte einem Göttinger Hells Angel am Dienstag der Prozess gemacht werden.

Doch die Verhandlung wurde vertagt. Sie soll vermutlich im Februar stattfinden.

Der 41-Jährige ist vor dem Amtsgericht Göttingen angeklagt, da er am Heck seines Autos neben der Aufschrift "Hells Angels Göttingen MC" weitere Abzeichen verbotener Rocker-Gruppen angebracht haben soll. Das niedersächsische Innenministerium hatte den in Adelebsen bei Göttingen ansässigen Club im Oktober 2014 verboten.

Zuvor sollen der Anführer und andere Mitglieder versucht haben, einen Mann aus Nordhessen um 100.000 Euro zu erpressen. Ein Prozess wegen dieses Delikts beginnt am Donnerstag vor dem Landgericht Kassel. (dpa)

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