Anklage wegen Totschlags

Tödliche Messerattacke in Göttingen: Prozess startet im Januar

Göttingen. Wegen gemeinschaftlichen Totschlags müssen sich zwei Männer vor dem Landgericht Göttingen verantworten. Sie sollen für eine tödliche Messerattacke im Juli verantwortlich sein.

Die 23 und 32 Jahre alten Männer sollen laut Anklage einen Kontrahenten am 19. Juli gegen 3.50 Uhr nach einem Streit vor einer Gaststätte am Wilhelmsplatz in Göttingen getötet haben. Laut Anklage ergriff einer der Beschuldigten offenbar die Arme des Mannes und hielt auf dessen Rücken zusammen.

15-Zentimeter-Klinge

Gleichzeitig soll der andere Angeklagte ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von etwa 15 Zentimeters aus der Hosentasche gezogen und dem Opfer aus kurzer Entfernung in die Brust gestochen haben.

Der Messerstich traf die linke Außenseite des Herzbeutels und verletzte auch die Vorderseite der linken Herzkammer. Das Opfer verstarb trotz einer Notoperation etwa eine halbe Stunde nach der Tat an einem durch die Stichverletzung hervorgerufenen „Multiorganversagen“. Der eine Angeklagte wurde kurz nach der Tat in der Gaststätte festgenommen. Zuvor hatte sich bereits der andere Angeklagte der Polizei gestellt.

Auftakt am 11. Januar

Nach dem Prozessauftakt am Mittwoch, 11. Januar, hat das Landgericht bis Ende Januar zunächst fünf weitere Verhandlungstermine festgelegt. Weitere Verhandlungstage sollen laut Pressemitteilung im Februar folgen.

Rubriklistenbild: © Schlegel

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