Punktlandung am Campus

Sonnensystemforschung: 50-Millionen-Euro-Bau eingeweiht

Göttingen. Nur etwa 30 Kilometer sind es vom alten Standort Katlenburg-Lindau bis zum Nordcampus der Universität Göttingen. Dieser kleine Schritt von Lindau nach Göttingen eröffnet für die Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Sonnensystemforschung (MPS) aber eröffnet den Zutritt in neue Forscherwelten.

Denn sie richten den Fokus auf die Erforschung unserer Galaxie, aber eigentlich schon längst weit darüber hinaus. Missionen wie „Plato“ mit Flugkörpern und Technik des MPS werden ferne Sonnensysteme nach möglichen Lebensbedingungen absuchen.

Die Anforderungen an die technischen Geräte, die im MPS gebaut und getestet werden, und an das Know-How wachsen. „Wir sind immer in Bewegung und der Umzug steht dafür“, sagte der Geschäftsführende Direktor Prof. Dr. Sami Solanki bei der Einweihung des Institutes, das auch optisch ein Zeichen setzt: Schon die Eingangshalle des zweigeschossi

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gen, 10 000 Quadratmeter großen Komplexes zieht eine Verbindung zum Gebiet, dem sich die Sonnensystemforscher widmen – dem Weltall: An der Wand sind riesige Abbildungen von Asteroiden und der brennenden Sonne. Es ist eine Halle, in der bald die besten Weltraumforscher ein- und ausgehen werden, denn das MPS ist mit Geräten an spektakulären Missionen beteiligt, mit den japanischen, europäischen und amerikanischen Weltraumbehörden wie ESA und NASA

Prominenter Gast: Ministerpräsident Stefan Weil (Zweiter von links) schaute sich auch alte Instrumente an. Foto: Schröter

. So gab es auch Grußworte von Dr. Luigi Colangeli (ESA) und – per Video – Dr. John Mace Gransfeld (Nasa). Ministerpräsident Stefan Weil sieht für das MPS und seinen neuen Möglichkeiten modernster Technologien, Reinräumen und Weltraumkammern deshalb sogar eine „ruhmreiche Zukunft“.

Die Uni Göttingen freut sich über eine weitere enge Zusammenarbeit des MPS mit eigenen Instituten wie der nur einen Steinwurf entfernten Astrophysik, sagte Vizepräsidentin Prof. Dr. Ruth Florack. Der Wissenschaftsstandort und die Uni würden durch das MPS aufgewertet. „Göttingen schafft noch mehr Wissen“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Er erhofft sich wie Weil einen Aufstieg in der Liga der Max-Planck-Städte. Göttingen ist jetzt mit fünf Instituten Dritter. Doch am Faßberg schafft die Stadt bereits die Bedingungen für einen Ausbau der MPI´s.

Mit dem MPS hat die Gesellschaft eine Punktlandung hingelegt, denn schon bald wird die Sonde Rosetta zum ersten Mal überhaupt ein Gerät auf einem Asteroiden absetzen, MPS-Geräte landen dann mit.

Von Thomas Kopietz

Fotos von der Einweihung

Fotos

Sonnensystemforschung: 50-Millionen-Euro-Bau eingeweiht

Punktlandung am Campus
Punktlandung am Campus © HNA/Schröter
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Rubriklistenbild: © Schröter, Per

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