Quintett betreibt Flüchtlingswohnheim: Suche nach Personal beginnt

Freigelände auf den Zietenterrassen: Die Stadt Göttingen errichtet auf einem Teilstück des ehemaligen Exerzierplatzes eine Unterkunft für Flüchtlinge, die einige Jahre stehen soll. Foto: Rampfel

Göttingen. Fünf große Wohlfahrtsverbände wollen das Flüchtlingswohnheim auf den Göttinger Zietenterrassen gemeinsam betreiben. Jetzt wird nach geeignetem Personal gesucht.

Für die Trägerschaft, für die das Quintett jetzt von der Stadt Göttingen den Zuschlag erhielten, soll nun eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet werden, an der sich die Diakonie, der Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt und der Paritätische beteiligen wollen. „Das ist ein einzigartiger Schulterschluss“ heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

In dem Flüchtlingswohnheim, das in Fertigbauweise errichtet wird, ist ab September Platz für bis zu 160 Bewohner. Damit die Asylbewerber gut betreut werden können, werden jetzt Mitarbeiter für die Einrichtung gesucht, die sich bei der Arbeiterwohlfahrt melden können.

Für die Flüchtlingswohnanlage wird unter anderem ein Sozialarbeiter oder Sozialwirt als Leiter der Anlage benötigt. Für die Betreuung werden zudem zwei Sozialarbeiter gesucht. Weiter sollen ein Erzieher für die Kinderbetreuung sowie ein Hausmeister eingestellt werden. Alle Positionen sind als Vollzeitstellen ausgeschrieben.

Ausschreibung fürs IWF

Personal wird auch für die Betreuung von bis zu 150 Flüchtlingen benötigt, die ab Anfang Oktober in das ehemalige Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) am Nonnenstieg einziehen sollen. Die Stadt hat den Betrieb der Anlage jetzt offiziell ausgeschrieben. Ein Sozialarbeiter oder Sozialwissenschaftler soll die Leitung der Einrichtung übernehmen, so die Vorgabe der Stadt. Ein Sozialarbeiter ist für Betreuung vorgesehen. Ein Erzieher oder Sozialassistent soll für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen zuständig sein. Weiterhin soll unter anderem ein Hausmeister eingestellt werden. (bsc)

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