Zweite Großkontrolle innerhalb von drei Wochen

Radfahrer im Visier der Göttinger Polizei

Göttingen. Zweite Fahrrad-Kontrolle binnen drei Wochen mit ernstem Hintergrund: 2017 stieg die Zahl der getöteten oder verletzten Radfahrer in Göttingen von 235 (2016) auf 247.

Deshalb nahmen Beamte am Donnerstag die Radfahrer ins Visier und beobachteten sie von 8 bis 15 Uhr an stationären und mobilen Kontrollstellen. Sie befanden sich dort, wo die Polizei Unfallhäufungen ausgemacht hatte. So sollte laut einer Mitteilung der Polizeiinspektion Göttingen das Verkehrsverhalten von Auto- und Radfahrern „unter die Lupe genommen“ werden. 

Kontrolliert wurden insgesamt 203 Personen, darunter 187 Fahrradfahrer. 147 Ordnungswidrigkeiten von Radlern wurden geahndet. 47 Menschen missachteten rote Ampeln, 38 fuhren in unzulässiger Richtung auf Radwegen und 33 weitere benutzten den Gehweg.

Vier nutzten das Handy

Hinzu kamen neun Verwarnungen wegen Fahrens entgegen der Einbahnstraße, Verstöße gegen ein Verbot der Einfahrt für Radfahrer (6), Handynutzung am Lenker (4) sowie Fahren mit Kopfhörern (7). „Wir werden auch weiterhin mit unterschiedlichen Maßnahmen daran arbeiten, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung zu minimieren“, hatte Polizeidirektorin Nicola Simon schon während der Präsentation der aktuellen Verkehrsunfallstatistik vor gut einer Woche angekündigt. 

In diesem Zusammenhang bat sie „alle Verkehrsteilnehmer um regelkonformes und rücksichtsvolles Verhalten. Damit wäre sicherlich der größte Erfolg bei der Unfallprävention zu erreichen.“

Rubriklistenbild: © Gehlen

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