Genaue Umstände noch unklar

Rasierklingen in Wurstködern bei Rosdorf: Polizei sucht Täter

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Ernster Fall: Nach dem Giftköderfund im Rosdorfer Ortsteil Lemshausen ermittelt die Polizei.

Gefährliche Hundeköder sind am Wochenende im Rosdorfer Ortsteil Lemshausen aufgetaucht. Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Täter.

Aktualisiert um 14.29 Uhr - Nach Angaben der Beamten waren Wurstscheiben mit Rasierklingen und einer bislang unbekannten Substanz präpariert worden. Die gefährlichen Köder waren im Bereich der Straße „An der Brücke“ aufgetaucht.

Zwei Hundebesitzer hatten die Köder am vergangenen Wochenende, 15. und 16. Dezember 2018, auf dem Gehweg im Landkreis Göttingen gefunden. Sie waren laut Polizei so hergerichtet, dass die Rasierklingen Verletzungen bei den Tieren hätten verursachen können. Mit welchen Substanzen die Wurstscheiben versetzt waren, ist zurzeit unbekannt.

Nähere Umstände zu den Ködern sind bislang ebenfalls ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Hinweise auf die Täter erbittet die Göttinger Polizei unter der Rufnummer 0551/491-2115.

Gefährliche Hunde-Köder im Raum Göttingen: Immer wieder Vorfälle

Bereits im Jahr 2015 gab es mehrfach Giftköder-Alarm im Bereich Göttingen. Auf Facebook warnen sich seither die Hundehalter oft gegenseitig: So gibt es mit „Gassi gehen Göttingen“ eine geschlossene Gruppe in der Uni-Stadt.

Im Mai 2018 starb die Hündin Bela in Göttingen. Sie hatte vermutlich einen Giftköder gefressen.

Außerdem existiert die Seite www.facebook.com/GiftkoederRadar, auf der sich Hundehalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegenseitig warnen können. Die Informationen können übrigens auch im Internet abgerufen werden.

Polizei ist dringend auf Hinweise angewiesen

„Die Polizei ist dringend auf Hinweise auf mögliche Giftköder angewiesen“, sagt Jasmin Kaatz, Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen, zu der Problematik.

Sie rät betroffenen Hundehalten, sich unbedingt bei den Beamten zu melden. „Nur so können wir ermitteln und einen möglichen Täter fassen“, macht Kaatz deutlich. Giftköder-Alarm gab es laut der Polizei immer einmal wieder. In manchen Fällen bestätigte der Verdacht sich allerdings auch nicht, sagte die Sprecherin.

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