Wegen Verdachts der Körperverletzung im Amt

Nach Razzia in Göttingen: Zweite Anzeige gegen Polizisten

Hier soll ein Bewohner und dessen Bruder verletzt worden sein: Nach den Krawallen beim G20-Gipfel durchsuchten Polizeibeamte das Rote Zentrum an der Lange-Geismar-Straße. F oto: Rampfel

Göttingen. Bei der Razzia in der linken Göttinger Szene nach dem G20-Gipfel in Hamburg soll die Polizei gegen einige Personen rabiat vorgegangen sein. Nun wurde die zweite Anzeige gegen Beamte erstattet.

Zusammen mit seinem Bruder hat ein Göttinger bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen Polizisten gestellt. Das teilte sein Anwalt schriftlich mit. Der geschilderte Hergang ähnelt dem, der von einem anderen 27-Jährigen beschrieben wurde. Auch er hatte Anzeige gegen die Polizei erstattet.

Hier nun der zweite Fall: Ein Bewohner des Roten Zentrums soll bei einer Wohnungsdurchsuchung der Polizei am Dienstag, 5. Dezember, im Zuge der Ermittlungen zu den Hamburger G-20-Krawallen verletzt worden sein. 

Beim Aufbrechen der Wohnungstür sei der Mann am Kopf getroffen worden. Anschließend sei der 27-Jährige auf dem Bauch fixiert worden. Dabei habe er eine Brustkorbprellung erlitten und zeitweise kaum atmen können. Schließlich sei er in das Universitätsklinikum gebracht worden. Der Betroffene habe nach seinen Angaben zu keinem Zeitpunkt Widerstand gegen die Beamten geleistet oder sich unkooperativ verhalten.

Beim Versuch, in die Nähe des Betroffenen zu gelangen, sei zudem sein Bruder von vier vermummten Polizisten derart zu Boden gebracht worden, dass er sich eine Prellung, eine Schürfwunde am Kopf und ein geschwollenes Auge zugezogen habe, hieß es in dem Schreiben der Kanzlei weiter. Die für den Einsatz zuständige Polizei in Hamburg möchte zu den Vorwürfen nichts sagen. Es handele sich um ein laufendes Ermittlungserfahren, zu dem sich die Polizei nicht äußere, hieß es. 

Kritik am Einsatz der Polizei gab es Anfang auch von den beiden Göttinger Ratsmitgliedern Thomas Harms (Bündnis 90/Die Grünen) und Gerd Nier (Die Linke).(tsz)

Demo in Göttingen gegen Razzien bei G20-Gegnern

Demo in Göttingen gegen Razzien bei G20-Gegnern
 © Rampfel/HNA
Demo in Göttingen gegen Razzien bei G20-Gegnern
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Demo in Göttingen gegen Razzien bei G20-Gegnern
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Demo in Göttingen gegen Razzien bei G20-Gegnern
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Demo in Göttingen gegen Razzien bei G20-Gegnern
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Nach G20-Krawallen: Durchsuchung in Göttingen

Nach G20-Krawallen Durchsuchung in Göttingen
Nach G20-Krawallen Durchsuchung in Göttingen © Rampfel
Nach G20-Krawallen Durchsuchung in Göttingen
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Nach G20-Krawallen Durchsuchung in Göttingen
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Nach G20-Krawallen Durchsuchung in Göttingen
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