Hilfe ist unverzichtbar

Real spendet 4500 Euro an die Elternhilfe fürs krebskranke Kind

Für den guten Zweck: Real-Geschäftsführer Bernd Szameitpreiks (2. v. l.) und der stellvertretende Marktleider in Göttingen, Marcus Völkenin (Mitte), übergeben zusammen mit einigen Markt-Angestellten einen Scheck über 4500 Euro und zwei Präsentkörbe an den Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind. Der zweite Vorsitzende Otfried Gericke (4. v. l.) und Dagmar Hildebrandt (r.) nehmen die Spende entgegen. Foto: Paul

Göttingen. 4500 Euro hat der Real-Markt Göttingen an die Elternhilfe für das krebskranke Kind gespendet.

Denn der Erfolg einer Krebstherapie hängt auch von der Unterstützung durch die Familie ab. Eltern und Geschwistern von krebskranken Kindern eine Bleibe zu bieten, in der sie neue Kraft für die Zeit im Krankenhaus schöpfen können, darum kümmert sich die Göttinger Elternhilfe.

„Unser Haus steht natürlich allen Eltern mit schwer kranken Kindern offen, die Hilfe brauchen, nicht nur Angehörigen von Krebspatienten“, erklärt Gründungsmitglied und 2. Vereinsvorsitzender Ottfried Gericke. „Umso schöner ist es, dass wir so breite Unterstützung erfahren, auch durch den Real-Markt in Göttingen.“ Neben einem Scheck über 4500 Euro aus der Kundentombola vom verkaufsoffenen Sonntag hatten Real-Geschäftsführer Bernd Szameitpreiks und zehn Mitarbeiter aus der Göttinger Filiale auch zwei prall gefüllte Präsentkörbe dabei.

„In der Gemeinschaftsküche stehen die Leckereien den Familien rund um die Uhr zur Verfügung“, berichtet Dagmar Hildebrandt, die im Verein für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, beim anschließenden Rundgang durch das Elternhaus.

Denn Alltäglichkeiten wie Kochen und Backen seien eine kurze Ablenkung für die Familien von ihrem schweren Schicksal. „In der Küche wird zusammen gelacht und geweint, sich ausgetauscht und beim Essen gestärkt. Sie ist der soziale Dreh- und Angelpunkt unseres Elternhauses“, sagte Hildebrandt. Vor diesem Hintergrund freue sie sich besonders über die Präsentkörbe.

Aber auch die Geldspende kann die Elternhilfe gut gebrauchen. „Zwar sind wir als Verein dank des Engagement des Uniklinikums zu 50 Prozent finanziell abgedeckt, doch die andere Hälfte muss immer noch über Spenden bezahlt werden“, berichtete Gericke.

Die 4500 Euro aus der Real-Kundentombola werden in die Gehälter der psychosozialen Betreuungskräfte und anderen Mitarbeiter investiert. Denn: „Sie sind eine unverzichtbare Stütze für Eltern, Großeltern und Geschwister krebskranker Kinder.“

Von Jasmin Paul

Spendenmöglichkeiten

Sparkasse Göttingen, IBAN: DE49 2605 0001 0000 0830 06, BIC: NOLADE21GOE oder Volksbank Göttingen, IBAN: DE79 2609 0050 0247 0080 00, BIC: GENODEF1GOE

Kontakt und Infos: info@elternhaus-goettingen.de oder Tel. 05 51/37 44 94

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