Veranstaltung "Gegen Staatswillkür" darf stattfinden

Rechter Freundeskreis plant für Samstag weitere Mahnwache am Göttinger Bahnhof

Aktion am Göttinger Bahnhof: Im Februar war der Freundeskreis mit einer ganz kleinen Gruppe in der Uni-Stadt. Foto: tko

Göttingen. Ungeachtet strafrechtlicher Ermittlungen gegen sechs seiner Mitglieder darf der als äußerst rechts geltende „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ (FKTN) am Samstag, 4. März, eine weitere „Mahnwache“ in Göttingen abhalten.

Die Stadtverwaltung bestätigte am Donnerstag die unter dem Titel „Gegen Staatswillkür“ angemeldete Veranstaltung. Sie soll von 10 bis 18 Uhr vor dem Göttinger Bahnhof stattfinden. Für den 1. April hat der „Freundeskreis“ eine weitere Demonstration in Göttingen mit Teilnehmern von rechtsextremen Organisationen aus ganz Deutschland angekündigt. Diese Veranstaltung soll ebenfalls am Bahnhof stattfinden.

Erst am Dienstag war die Polizei in Südniedersachsen und im Obereichsfeld mit einer Großrazzia gegen den „Freundeskreis“ vorgegangen. Bei der Durchsuchung von sechs Wohnungen stellten die Beamten diverse Schlag- und Stichwerkzeuge, darunter auch verbotene Gegenstände, sowie Handys und Laptops sicher.

Sechs Betroffene stehen im Verdacht, eine bewaffnete Gruppe gebildet zu haben.

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