Vorschlag: Neue Anschlusstelle für A 38

Reckershausen vom Verkehr überrollt 

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Ortsbürgermeisterin Heike Hildmann aus Reckershausen.

Reckershausen/Neu-Eichenberg. Aus Reckershausen kommt der Vorschlag, eine zusätzliche Bedarfs-Autobahn-Anschlussstelle an der Autobahn 38 zwischen der Ortschaft und Kirchgandern zu bauen.

Hintergrund: Die Brücke der Bundesstraße 80 über die Bahnlinie Neu-Eichenberg-Kassel soll erneuert werden – allerdings möglicherweise ohne den Bau einer Behelfsbrücke, haben die Ortsratsmitglieder aus Reckershausen gehört. „Das bedeutet für uns, dass wir vom Verkehr überrollt werden, weil die normale Umleitung im Fall einer Sperrung der Autobahn 38 dicht ist. Wir rechnen mit dem Chaos“, sagt Ortsbürgermeisterin Heike Hildmann aus Reckershausen.

Der Vorteil einer Bedarfs-Autobahnauf- und abfahrt der Autobahn 38 zwischen Reckershausen und Niedergandern: Von dieser Abfahrt könnte der Verkehr bei einer Sperrung der Autobahn 38 auf kürzestem Wege über die Umgehungsstraße Kirchgandern, die Bundesstraße 80 und weiter zur Auffahrt Arenshausen der Autobahn 38 geführt werden. „Dadurch würden die Bundesstraße 80 und 27 und die betroffenen Ortsschaften deutlich entlastet“, sagt Ortsbürgermeister Heike Hildmann aus Reckershausen. Sie hat gehört, dass ein Teil der dafür benötigten Grundstücke auch schon im Bundesbesitz ist.

Diese Variante mit einer neuen Anschlussstelle wurde nach Informationen von Hildmann inzwischen auch von der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim in Erwägung gezogen. „Das wäre unsere Rettung, wenn die B 80-Brücke über die Eisenbahn gesperrt wird“, sagt Heike Hildmann. 

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