Rat der Stadt Göttingen beschließt neue Gebührensätze

Regenwasser billiger, Fäkalienabfuhr teurer

Neue Gebühren in Göttingen beschlossen: Einige Leistungen kosten ab 2015 mehr, andere weniger Geld. Rubriklistenbild: dpa

Göttingen. Die Gebührenzahler der Stadt Göttingen dürfen sich freuen: Einige Kosten werden sich für sie 2015 verringern beziehungsweise auf dem selben Stand wie bisher bleiben, einige werden aber auch steigen.

Das beschloss der Rat der Stadt Göttingen in seiner jüngsten Sitzung im Neuen Rathaus.

So werden die Kosten für die Beseitigung des Niederschlagswassers auf Grundstücken von bisher 57 Cent pro Quadratmeter auf 55 Cent sinken. Unverändert bleibt die Gebühr für Schmutzwasser mit 2,34 Euro pro Kubikmeter.

Die Kosten für Anlieferungen zum Abfallzweckverband werden um 7,8 Prozent von 227,85 Euro pro Tonne auf 210 Euro gesenkt.

Die Gebühren für Restabfallbehälter, Biotonnen sowie für die Entsorgung von Abfällen auf den Deponien Breitenberg und Dransfeld bleiben unverändert. Für die Abfuhr von Containern erhöhen sich die Gebühren um rund 3,6 Prozent. Die Gebühren für Anlieferungen zur Bauabfallverwertungsanlage und die Restedeponie Königsbühl erhöhen sich von 9,90 Euro pro Tonne auf 10,60 (plus 7,1 Prozent).

Kräftig zur Kasse gebeten werden die Grundstückseigentümer, die nicht an die Schmutzwasserkanalisation angeschlossen sind und die ihre Gruben per Abfuhr entleeren müssen. Sie müssen statt 23,50 Euro pro Kubikmeter künftig 32,80 Euro zahlen. Diese Erhöhung um 39,6 Prozent hängt mit gestiegenen Transportkosten für die Abfuhr zusammen. (zhp)

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