Regierungschef Weil: Visite in Kunsthalle und bei Ottobock

Visite: Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) besuchte mit dem Landesbeauftragten Matthias Wunderling-Weilbier Ottobock-Firmenchef Professor Hans Georg Näder in dessen Duderstädter Kunsthalle. Foto: nh

Duderstadt. Moderne Kunst und medizintechnische Innovation standen am Mittwoch im Mittelpunkt einer Visite von Ministerpräsident Stephan Weil bei Ottobock in Duderstadt.

Firmenchef Professor Hans Georg Näder begrüßte den Landeschef in seiner Kunsthalle. Dort ist derzeit die Schau „Blue Moon“ zu sehen. Am Firmensitz informierte sich Weil anschließend über Ziele und Projekte des Unternehmens.

„Ottobock ist ein Hoffnungsträger für die Region, enorm menschenfreundlich in seinen Projekten, gleichzeitig von großer wirtschaftlicher Bedeutung und fest geerdet in Südniedersachsen“, sagte Weil. Zuvor hatte er sich ein konkretes Bild von einer der aktuell spannendsten Entwicklungen in der Armprothetik gemacht: Eine neue Technik ermöglicht dem 20-jährigen Philipp Koch eine intuitive und gleichzeitige Steuerung aller Prothesengelenke und kommt damit den natürlichen Bewegungsabläufen bedeutend näher.

Koch ist einer der ersten in Deutschland versorgten Nutzer dieser neuen Prothesentechnik. Sie setzt einen operativen Eingriff voraus, den Professor Dr. Klaus-Michael Stürmer erklärte. Er ist Direktor der Abteilung Unfallchirurgie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Göttingen. Früher für die Steuerung des natürlichen Arms relevante Nervenfasern werden dabei verlagert und als Signalgeber für die Prothese reaktiviert.

In seiner Kunsthalle setzt Hans Georg Näder auf das Gefühl für Licht und das nahtlose Nebeneinander von Weltklasse und ganz junger Kunst. „Blue Moon – the Feeling of Light“ ist noch bis zum 14. Februar 2016 samstag und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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