Sportereignis in Göttingen

Rein ins Wasser – raus aus dem Wasser beim Great-Barrier-Run auf dem Uni-Sportgelände

Ein Hindernis: Das Wasserbecken machte die Sportlerinnen und Sportler beim Great-Barrier-Run am Samstag nass. Auf dem Uni-Sportgelände am Sprangerweg herrschte Sportfeststimmung. Foto: Jelinek

Göttingen. Sportliche Volksfeststimmung auf dem Uni-Sportgelände: Der Great-Barrier-Run geriet am Samstag zum – für viele aber mega-anstrengenden – Happening.

Das Starterfeld war rappelvoll. Das ganze Gelände ein einziger, riesiger Parcours mit Hindernissen, die es in sich hatten: Ob das Wasserbecken, was zu durchqueren war, mehr als mannshohe Wände, die ohne Hilfsmittel überwunden werden mussten oder auch die spaßige Hangrutsche, die später im Matsch enden sollte.

Durch die Matschpassage: Diese Läuferinnen, rechts Paula Gehrich, haben Spaß daran. Foto: Jelinek

Das Schöne beim Barriere-Run: Gestartet wird in Gruppen, die Gruppen bleiben zusammen, es zählt das Team-Work, die gegenseitige Hilfe. „Anstrengend, aber es macht Spaß“, sagte der Schüler Maxim am Ende, mit dreckbespritztem Gesicht und Matsche-Händen.

Bekannter Göttinger: Roman Müller steigt aus der „Badewanne“. Der Lehrer war für seine Schule, BBS 1, am Start. Foto: Jelinei

Auch für viele Lehrer ist der Barrier-Run zu einem Muss geworden, sie melden Sportleistungskurse und Schülergruppen an. 60 waren allein vom Theodor-Heuss-Gymnasium am Start, worüber sich Lehrer Marc Wiehl riesig freute, auch wenn er selbst wegen Verletzung nicht mitmachen konnte. 

Das erledigte dafür „Kollege“ Oliver Aha vom Hainberg-Gymnasium, ebenso wie Roman Müller mit weiteren Kollegen von den BBS I.

Viele Schulteams kamen auch aus dem Umland, so aus Moringen und Duderstadt.

Erfreulich, dass im Laufe des Tages, erster Start war um 10 Uhr, auch viele Zuschauer den Weg fanden. Manche mussten sich dann allerdings forsche Fragen der Moderatoren Jan Fragel und Nils Leunig gefallen lassen. So fragte Jan Fragel einen Herrn: „Wann laufen Sie denn einmal mit.“ Antwort: „Ich gehe bald in Rente.“

Mannschaftsfoto am Container: Die Schüler und Lehrer der Berufsbildenden Schulen 1, Arnoldi Schule, in Göttingen noch sauber vor dem Start zum Great-Barrier-Run 2017. Foto: Jelinek

Für die passende Musik und die hilfreichen Beats für die letzten Meter vor dem Ziel im IfS-Stadion sorgte DJ Sascha Sander, der die Veranstaltung einfach nur prima findet.

Die Musik spornte nämlich auch die nicht so austrainierten Teilnehmer an, die ihr Bestes gaben und die 5-Kilometer-Runde schafften. Sie waren auch in vielen Betriebsmannschaften am Start.

Fazit: Der Great-Barrier-Run wächst weiter und das ist eine prima Sache. (tko)

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