Gerd Aschoff kandidierte nicht erneut

Reinboth übernimmt Pro Bahn-Regionalvorsitz

Harz-Kursbuch für Gerd Aschoff: Er ist jetzt Ehrenvorsitzender von Pro Bahn Südniedersachsen. Michael Reinboth (rechts) übernahm das Amt des Vorsitzenden. Foto: nh

Göttingen. Der Pro Bahn-Regionalverband Südniedersachsen hat einen neuen Vorsitzenden: Michael Reinboth löst Gerd Aschoff ab, der nach 30 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. 

Wie der Regionalverband mitteilte, steht Aschoff jetzt als „Ehrenvorsitzender“ zur Verfügung und will seinen Schwerpunkt auf seine ehrenamtliche Tätigkeit als Bundespressesprecher des Fahrgastverbandes verlagern. Außerdem ist er stellvertretender Pro Bahn-Landesvorsitzender.

Reinboth ist seit mehr als 30 Jahren Pro Bahn-Mitglied. Er war Gründungsvorsitzender des Pro Bahn-Landesverbandes Hessen und wirkt als Sprecher der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“. Als Harzer möchte er für bessere öffentliche Verkehrsmittel im künftigen Großkreis Göttingen/Osterode sorgen. Der Erhalt der Südharzstrecke Northeim-Nordhausen und deren besserer Verknüpfung mit dem Gesamtnetz ist ihm ein Herzensanliegen. Außerdem möchte er sich für Verbesserungen auf den Bahnstrecken zwischen Göttingen und Northeim und dem Weserbergland einsetzen.

Weitere aktuelle Themen im Pro Bahn-Regionalverband sind die Auswirkungen des nunmehr achten GDL-Streiks, der Göttinger Stadtbusverkehr, die Reaktivierung von Haltepunkten in Rosdorf und Verliehausen, die Ausarbeitung eines neuen Nahverkehrsplanes für Südniedersachsen sowie die unzureichende Finanzierung des Nahverkehrs durch die Regionalisierungsmittel des Bundes.

Als Stellvertreter wurden Peter Behrend (Göttingen) und Marco Schumm (Northeim) bestätigt. Finanzbeauftragte bleibt Gisela Tambour (Göttingen). Als Beisitzer fungieren Tobias Kreitz (Hardegsen) und Friedhelm Lessner (Verliehausen). 

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