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Erfolgreiche Reinigungsarbeiten: Autobahn 7 war einen Tag früher frei

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Von: Bernd Schlegel

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Mission erledigt: Das ist nur ein Teil der Mitarbeiter mit ihren Fahrzeugen, die an der Reinigung der Autobahn 7 beteiligt waren.
Mission erledigt: Das ist nur ein Teil der Mitarbeiter mit ihren Fahrzeugen, die an der Reinigung der Autobahn 7 beteiligt waren. © Die Autobahn/nh

Schneller als erwartet ist die Autobahn 7 nach der Sperrung wieder für den Verkehr freigegen worden. Allerdings gilt nach wie vor ein Tempolimit von 80 km/h.

Göttingen/Nörten-Hardenberg – Zum Schluss haben die Fahrer der Spezial-Reinigungsfahrzeuge noch einmal Richtung Tempo gemacht: Am Samstag gegen 16.40 Uhr konnte der Verkehr auf der Autobahn 7 zwischen Northeim und Hann. Münden wieder auf allen Fahrspuren Richtung Süden rollen.

Das letzte verbliebene etwa zehn Kilometer lange Teilstück zwischen Nörten-Hardenberg und Göttingen wurde damit einen Tag früher als ursprünglich geplant wieder für den Verkehr freigegeben. Gleichzeitig war auch zwischen den Anschlussstellen Göttingen-Nord und Göttingen die Fahrbahnreinigung so weit abgeschlossen, dass auch dort wieder alle drei Fahrstreifen Richtung Süden zur Verfügung standen, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit.

Bis zu 21 Spezialfahrzeuge im Einsatz

Zeitweise bis zu 21 Spezialfahrzeuge waren im Einsatz, um den etwa 60 Kilometer langen Abschnitt zu reinigen. Die Verunreinigung mit Pflanzenfett war in der Nacht zum Montag, 9. Januar, festgestellt worden.

Wichtige Einschränkung: Tempo-Limit von 80 km/h

Allerdings gibt es jetzt noch eine, aber wichtige Einschränkung: Auf dem gesamten gereinigten Abschnitt zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg gilt bis auf Weiteres ein Tempolimit von 80 km/h. Außerdem wird mit Schildern vor einer möglichen Schleudergefahr gewarnt. Wann die Einschränkung aufgehoben werden kann, steht allerdings noch nicht.

Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes.
Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes. © Bernd Schlegel

„Ich bedanke mich bei allen beteiligten Reinigungsunternehmen und den Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeisterei Göttingen für deren Leistung und den erfolgreichen Einsatz. Auch die Zusammenarbeit mit der zuständigen Polizeiinspektion Göttingen und der Via Niedersachsen war hervorragend“, sagte Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes.

Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim der Autobahn GmbH des Bundes.
Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim der Autobahn GmbH des Bundes. © Bernd Schlegel

„Der Dank gilt auch der Bevölkerung und den Verkehrsteilnehmenden für das Verständnis für die Arbeiten. Uns haben viele Anrufe und Mails erreicht, in denen Bürger uns Hilfe und Tipps zur Reinigung der Strecke angeboten haben. Das war außergewöhnlich“, ergänzte Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim. Die Kosten für die Reinigungsarbeiten stehen noch nicht fest. Sie belaufen sich aber voraussichtlich auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Die Suche nach dem Verursacher geht unterdessen mit Hochdruck weiter. Von der fetthaltigen Substanz, die die A 7 verunreinigte, haben die Experten einen guten chemischen „Fingerabdruck“. Deshalb wird auf einen baldigen Erfolg gehofft. (Bernd Schlegel)

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