Vergabefeier Deutschlandstipendien

Rekord: Stipendien für 149 Studierende der HAWK - Vergabefeier in Göttingen

Vier Personen stehen auf einer mit Scheinwerfern beleuchteten Bühne an Stehtischen
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Vergabefeier der HAWK-Deutschlandstipendien in der Alten Mensa in Göttingen: (von links) Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Daniela Zwicker, Koordinatorin des Deutschlandstipendiums, Präsident Dr. Marc Hudy und Moderatorin Dr. Antje Wöhnke.

Das ist eine neue Bestmarke: 149 Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) erhalten Deutschlandstipendien und damit für ein Jahr monatlich 300 Euro.

Göttingen/Hildesheim – Möglich wird die Rekordzahl von Stipendien durch insgesamt 113 Förderer, die die Hälfte des Stipendiums finanzieren. Die andere Hälfte der Unterstützung kommt vom Bund. Vorgabe des Bundesforschungsministeriums ist, dass 1,5 Prozent der Studierenden das Stipendium erhalten sollen.

Bei der HAWK sind es in diesem Jahr 2,4 Prozent. Damit kann etwa jeder 40. Student das Stipendium bekommen. Das ist ein Spitzenwert in der Hochschullandschaft.

„Ich war so glücklich über die Nachricht, dass ich ein Deutschlandstipendium bekomme“, sagt Aaron Vatterott, der an der HAWK in Göttingen Laser- und Plasmatechnik studiert. „Jetzt kann ich mich auf mein Studium und meine ehrenamtlichen Projekte außerhalb konzentrieren. Danke.“ Er unterstützt zum Beispiel Grundschulkinder bei den Hausaufgaben und noch einiges mehr.

Bei der hybriden Verleihungsfeier in der Alten Mensa in Göttingen dankte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy den Stiftern: „Sie ermöglichen mit Ihrer Unterstützung in manchen Fällen überhaupt erst, dass jemand studieren oder weiter studieren kann.“

In Zeiten, die immer noch von der Coronavirus-Pandemie geprägt sind, gab es laut Hudy für viele Studierende auch finanzielle Herausforderungen, beispielsweise, weil ihr Nebenjob weggefallen ist oder die Eltern in wirtschaftliche Probleme geraten sind.

Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Viöl, unter dessen Leitung das Deutschlandstipendium an der HAWK steht, betonte mit Blick auf das Programm: „Ein absoluter Mehrwert ist die Herstellung von nachhaltigen Verbindungen und Netzwerken zwischen den Fördernden und den Stipendiaten sowie zwischen den Stipendiaten untereinander.“

Während der Feier wurden zahlreiche Förderer ausgezeichnet, die das Stipendium schon seit dem Start vor zehn Jahren unterstützen. Im Gegensatz zu anderen Programmen wird es nicht auf das BAföG angerechnet. (Bernd Schlegel)

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