Unternehmen wächst und wächst

Richtfest bei Sartorius: 57-Millionen-Halle in Holzhybridbauweise entsteht

Richtfest für neues Sartorius-Produktentwicklungsgebäude: (von links) Michael von Darsen (Leiter Facility Management, Sartorius), Dietmar Jasper, Paul Schenk (beide Firma Brüninghoff) und Lars Böttcher (Leiter Product Development, Sartorius Bioprocess Solutions Division).
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Richtfest für neues Sartorius-Produktentwicklungsgebäude: (von links) Michael von Darsen (Leiter Facility Management, Sartorius), Dietmar Jasper, Paul Schenk (beide Firma Brüninghoff) und Lars Böttcher (Leiter Product Development, Sartorius Bioprocess Solutions Division).

Die Sartorius AG baut ihren Campus stetig und beeindruckend aus. Jetzt wurde Richtfest für ein neues Produktionsentwicklungsgebäude gefeiert, das etwa 57 Millionen Euro kosten wird.

Göttingen – Autofahrer, die regelmäßig auf dem Autobahnzubringer zur A7-Göttingen Nord unterwegs sind, sind vertraut mit dem Gebäude. Denn beim Blick vom Autobahnzubringer in Richtung Industriegebiet fällt auf, dass seit Jahren Gebäude aus dem Boden wachsen.

Der Bau entsteht an der Hermann-Kolbe-Straße auf einer Bruttogrundfläche von 13 200 Quadratmetern, das entspricht etwa eineinhalb Fußballplätzen. Auf den fünf Etagen entstehen bis zum Frühjahr 2022 ein Technikum, Labore und Büros für rund 250 Arbeitsplätze.

Der Bau ist von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen zertifiziert

Das Gebäude wird in der innovativen Holzhybridbauweise errichtet. Das bedeutet, dass in Wänden, Decken und Stützen weitestmöglich Beton durch Holz ersetzt wird.

Die Holzelemente werden im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. So werden nachhaltige Materialien verwendet, der Materialeinsatz von Beton und Stahl reduziert und die Bauzeit verkürzt. Das Gebäude wird nach den Maßstäben der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) geplant und zertifiziert.

Sartorius investiert allein für dieses Neubauprojekt in Göttingen rund 57 Millionen Euro. Es ist damit Teil des diesjährigen 400-Millionen-Euro-Investitionsprogramms für Kapazitätserweiterungen an mehreren Werken weltweit.

Sartorius wächst: Mehr als 1200 Stellen sind offen

Der Ausbau der Werke hat einen weiteren positiven Aspekt: Insgesamt bietet Sartorius derzeit weltweit mehr als 1200 offene Stellen, davon mehr als 120 für den Bereich Forschung und Entwicklung. Insgesamt arbeiten mehr als 11 000 Menschen für das Unternehmen, das 1870 in Göttingen gegründet wurde.

Der Sartorius Konzern mit Stammsitz in Göttingen ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Industrie und der Forschungsbranche. Er unterstützt Biotech-Wissenschaftler und -Ingenieure weltweit Welt bei der Entwicklung und Herstellung von Medikamenten – von der ersten Idee bis zur Produktion.

Auch in die Erforschung, Entwicklung und Produktion der Corona-Impfstoffe ist Sartorius eingebunden. Laut eigener Unternehmensphilosophie will Sartorius dazu beitragen, mehr Menschen auf der Welt in kürzerer Zeit Teilhabe an neuen Medikamenten und Impfstoffen zu ermöglichen. (Thomas Kopietz)

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