Krankenhaus-Neubau

Richtkranz über dem Neubau für das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende

Das künftige Haus 3 des Evangelischen Krankenhauses Weende von außen
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Im Zeitplan: So sieht das künftige Haus 3 des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende von außen aus.

Der Rohbau samt Dachgeschoss ist fertiggestellt: Knapp anderthalb Jahre nach der Grundsteinlegung wurde Richtfest für den Neubau von Haus 3 des EKW gefeiert.

Göttingen – Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) überreichte dabei dem Krankenhaus einen Förderbescheid über 5,1 Millionen Euro. „Um die Krankenhausstruktur in Niedersachsen zukunftsfest zu machen, müssen die Häuser auch im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen und die Wirtschaftlichkeit gut aufgestellt sein. Dazu trägt das aktuelle Bauvorhaben bei“, so Behrens.

Durch die Steigerung von Baupreisen und die Auslastung im Handwerk werden die Kosten die Kosten voraussichtlich um mehrere Millionen Euro steigen, sagte Frank Czeczelski, Kaufmännischer Geschäftsführer des EKW. Das Projekt sollte nach den ursprünglichen Planungen etwa 43 Millionen Euro kosten – wir berichteten. Das Land Niedersachsen will davon etwa 35,6 Millionen Euro übernehmen.

Beim Richtfest des Neubaus von Haus 3 des Evangelischen Krankenhauses Weende wurden symbolisch Nägel in einen Balken geschlagen: (von links) Hans-Albert Ludolph, Rainer Hald, Helmi Behbehani, Gesundheitsministerin Daniela Behrens, die EKW-Geschäftsführer Frank Czeczelski und Prof. Dr. Michael Karaus sowie Bauleiter Herbert Schmidt.

In einen Teilbereich des fünfstöckigen Neubaus zieht in etwa einem Jahr die Abteilung Pneumologie ein, die jetzt noch in Lenglern zu finden ist. 200 Beschäftigte werden dann in Weende eine neue berufliche Heimat finden. Zudem entsteht ein neues Zentrum für Endoskopie und Diagnostik.

Erstmals werden alle internistischen Patienten von einem gemeinsamen Team aus Spezialisten der unterschiedlichen Disziplinen untersucht. Dabei entsteht mit rund 54.000 Untersuchungen jährlich – von der Blutentnahme bis zur Endoskopie und Bronchoskopie – eine der größten Funktionsdiagnostiken in Südniedersachsen.

Im Haus 3 werden künftig Patienten mit schweren Erkrankungen an den Atemwegen versorgt – dazu werden auch weiterhin Corona-Kranke gehören. Bislang gab es so gut wie keine Verzögerungen beim Bauablauf trotz bestehender Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial. 60 Bauarbeiter aus 25 Gewerken arbeiten für das Projekt Hand in Hand, die zeitlichen Abläufe sind genau aufeinander abgestimmt. so EKW-Bauleiter Herbert Schmidt. (Bernd Schlegel)

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