16 Kilometer weit gelaufen

Rinderherde büxte von Weide aus - ein Tier musste in Göttingen erschossen werden

Das Foto zeigt eine Seitenaufnahme einer Tür eines Polizeiautos.
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Die Polizei musste einen Veterinär um Unterstützung bitten. (Symbolfoto)

Eine Rinderherde ist im Landkreis Göttingen von einer Weide ausgebüxt und etwa 16 Kilometer weit gelaufen. Die fünf Rinder tauchten am Samstag in Göttingen auf.

Update von 15.40 Uhr: Die Herde hielt die Polizei zwischen 10.50 und 17 Uhr in Atem. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz. Gegen 10.50 Uhr die Rinder erstmals im Göttinger Stadtteil Nikolausberg gesichtet. Auf der Straße oder am Fahrbahnrand liefen die Tiere von dort weiter bis tief ins Weender Altdorf hinein. Deshalb kam es zu zeitweisen Straßensperrungen. Schließlich rief die Polizei einen Tierarzt zu Hilfe. Er konnte vier Tiere mit einem Spezialgewehr außer Gefecht setzen. Ein Rind ließ sich nicht einfangen beziehungsweise überwältigen. Deshalb musste es auf Gründen der Gefahrenabwehr in der Nähe der Otto-Hahn-Straße mit einem Jagdgewehr erlegt werden.

Erstmeldung von 14.40 Uhr: Göttingen – In Göttingen liefen die Ronder auf einer Straße umher, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Beamten riefen einen Veterinär zu Hilfe. Vier Tiere wurden mit einem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt.

Ein fünftes Rind ließ sich allerdings nicht betäuben und drohte erneut auf eine befahrene Straße zu laufen. Es musste erschossen werden. Die anderen vier Rinder wurden ihrem Besitzer übergeben. Die Herde war bereits am Freitag bei Landolfshausen entlaufen. (Bernd Schlegel, mit lni)

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