Anerkennung der Gemeinnützigkeit

Rot-grüne Koalition will den Freifunkern in Südniedersachsen helfen

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Freifunk-Logo: Nutzer können daran erkennen, dass in diesem Bereich kostenloses, drahtloses Internet verfügbar ist.

Göttingen/Northeim. Viele nutzen es bereits in den Landkreisen Göttingen und Northeim, jetzt bekommen die Vereine, die ein freies Funknetz anbieten Unterstützung der Landesregierung.

In Südniedersachsen nutzen viele das Freifunk-Netz, um unter anderem in den Landkreisen Göttingen und Northeim drahtlos und ohne Mobilfunkkosten ins Internet zu kommen. Jetzt gibt es von der rot-grünen Landesregierung Rückenwind für Freifunk-Vereine.

„Gemeinsam bringen wir jetzt einen Antrag in den Landtag ein, der zum Ziel hat, auf Bundesebene die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für die Vereine zu erreichen“, sagt die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta.

Das ist aus Sicht von Andretta wichtig für die Freifunker: „Mit der Gemeinnützigkeit können die Vereine künftig besser um Spenden werben und so den Ausbau des freien WLANs noch stärker voranbringen“, sagt die Göttingerin. Der freie Zugang zum Internet sichert aus Sicht von Andretta die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben und trägt zu einer lebendigen Demokratie bei.

„Genau deshalb ist die Arbeit der Freifunk-Initiativen im besten Sinne gemeinnützig, weil alle davon profitieren“, sagt die Abgeordnete.

Förderprogramm

Seit Anfang 2016 unterstützt die Landesregierung mit einem Förderprogramm die Internet-Initiativen. So wurden von der Göttinger Gruppe mit Hilfe des Landes 21 Router angeschafft, von denen bereits viele online sind – zum Beispiel in Rosdorf auf dem Kirchturm oder um die Sporthalle. Tagsüber gibt es im Freifunknetz in Südniedersachsen mehrere tausend Nutzer.

http://freifunk-goettingen.de

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