Geschätzte Kosten von 5,5 Millionen Euro

Wohnheime in der Roten Straße in Göttingen sollen jetzt saniert werden

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Die Wohnheime an der Roten Straße in Göttingen: Die Sanierung soll noch in diesem Jahr starten.

Göttingen. In den Streit um die Sanierung der baufälligen Studentenhäuser an der Roten Straße in Göttingen kommt offenbar Bewegung. Sie sollen jetzt saniert werden.

Bei einer Stiftungsratssitzung hat die Vorsitzende, Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, zugesichert, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen soll. Auch das dafür notwendige Budget soll nachträglich eingeplant werden.

Laut Studentenwerk sollen für die Häuser „Rote Straße 1 bis 5“ sowie „Burgstraße 52“ im laufenden Jahr eine Million Euro bereitgestellt werden. „Der Bauantrag für die Häuser Rote Straße 1 bis 5 und Burgstraße 52 liegt der Stadt Göttingen vor, die Finanzierung steht und das Baukonzept ist ausgereift“, sagt Jörg Magull, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studentenwerks. Er betont, dass damit alle wichtigen Schritte für die Sanierung eingeleitet sind.

Bauarbeiten sollen knapp drei Jahre dauern

Die geschätzten Sanierungskosten für die Gebäude belaufen sich insgesamt auf etwa 5,5 Millionen Euro. Für das kommende Jahr sind 2,5 Millionen Euro und für das Jahr 2020 zwei Millionen Euro vorgesehen. Für die Gebäude aus dem Jahr 1775 sind über einen Zeitraum von zweieinhalb bis drei Jahren drei Bauabschnitte geplant.

Die Bewohner der Studentenhäuser begrüßen die aktuelle Entwicklung, da nun endlich die notwendigen Instandsetzungsarbeiten beginnen können. „Als engagierte Mieter der Häuser freuen wir uns, dass unser selbstverwalteter Wohnraum erhalten wird und die Instandsetzung nicht länger mit fadenscheinigen Argumenten hinausgezögert wird“, sagt eine Pressesprecherin des Wohnprojekts.

Entkoppelung von Baubeginn und Einigung bei der Finanzierung

Als weiteren wichtigen Schritt sehen die Studenten die Entkopplung des Baubeginns und der Einigung bei der Finanzierung. Darüber hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Streit gegeben.

Der Stiftungsrat des Studentenwerks geht davon aus, dass die Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern parallel zu den Bauarbeiten geführt werden können.

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