Teure Verstöße

Verkehrsüberwachung: Rotlicht-Sünder lassen Stadtkasse klingeln

Verkehrsüberwachung: Rotlicht-Sünder lassen Stadtkasse klingeln
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Verkehrsüberwachung: Rotlicht-Sünder lassen Stadtkasse klingeln

Göttingen. Buß- und Verwarngelder lassen die Göttinger Stadtkasse ordentlich klingeln. 2,7 Millionen Euro nahm die Uni-Stadt 2013 ein, 200 000 Euro weniger als 2012.

Grund sind laut der vorläufigen Statistik der Verkehrsüberwachung der Stadt Göttingen weniger Rotlichtverstöße und Geschwindigkeitsübertretungen im vergangenen Jahr. Die sieben Anlagen zur Rotlichtüberwachung registrierten im vergangenen Jahr genau 4614 Verstöße. 2012 lag die Zahl bei 4695 Rotlicht-Missachtungen. 

Die meisten Verstöße gegen rote Ampeln, nämlich 1238 Missachtungen, wurden im vergangenen Jahr erneut an der stadtauswärts auf der Straße „An der Lutter“ (Bundesstraße 27) festgestellt. 2013 überprüfte die mobile Geschwindigkeitsüberwachung der Stadt mit 138 398 Fahrzeugen deutlich weniger als im Jahr zuvor. 

2012 waren 201 380 Fahrzeuge gemessen worden. In 7,73 (2012: 7,90) Prozent der Fälle waren die Autofahrer zu schnell unterwegs. Die Polizei ermittelte bei ihren Überwachungs-Aktionen weitere 1411 (2012: 3551) Tempo-Sünder. Wie schon 2012 gab es bei der stationären Tempo-Kontrollen an den Messpunkten in der Steinmetzkurve, in Groß Ellershausen und in Roringen einen Rückgang der Verstöße.

Insgesamt registrierten diese Automaten 6555 (2012: 6845) Übertretungen. 1603 Mal wurden im vergangenen Jahr in der Stadt Fahrverbote ausgesprochen und damit etwa 300 weniger als 2012. Aus Verwarn- und Bußgeldern für Verstöße im fließenden Verkehr nahm die Stadt 1,8 Millionen Euro (2012: 2,1 Millionen Euro) ein. Von Parksündern nahm die Stadt 870 000 Euro (2012: 826 000 Euro) ein. (bsc)

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