29,5 statt 19,5 Millionen Euro

Sanierung der Stadthalle Göttingen: Kosten steigen um zehn Millionen Euro

+
Die Stadthalle Göttingen: Die Kosten für Sanierung steigen von 19,5 auf 29,5 Millionen Euro.

Die Kosten für die Sanierung der Stadthalle Göttingen steigen von 19,5 auf 29,5 Millionen Euro. Diese schlechte Nachricht musste die Stadtspitze um Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Freitag verkünden.

Die alte Zahl beruhte auf Schätzungen aus dem Jahr 2016. Inzwischen sind die Baukosten geradezu explodiert – um 3,5 Millionen Euro in diesem Fall. Außerdem sind weitere wichtige Positionen hinzugekommen – zum Beispiel Kosten für eine moderne Bühnentechnik von 1,1 Millionen Euro. Außerdem wurde der Puffer für unvorhergesehene Ausgaben von 250 000 Euro auf zwei Millionen Euro angehoben.

„Wir liegen insgesamt noch deutlich unter den Kosten für einen Neubau der Stadthalle“, sagte Oberbürgermeister Köhler. Stadtbaurat Thomas Dienberg rechnete vor, dass ein Neubau Kosten von 45 bis 50 Millionen Euro verursachen würde. Außerdem könne in diesem Fall der Zeitplan nicht gehalten werden, der vorsieht, die Sanierung bis Herbst 2021 abzuschließen. Um die Mehrkosten zu finanzieren, sollen acht Millionen Euro der Investitionssumme – für Wärme, Kühlung und Lüftung – ausgelagert werden. Im Gespräch sind die Stadtwerke Göttingen, die als Vertragspartner auftreten sollen.

Massive Kritik kommt bereits von der CDU-Fraktion im Rat: Sie fordert, das Projekt zu stoppen und neu zu konzipieren. Außerdem will CDU einen Stadthallen-Neubau.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.